Schaltplan Tankanzeige
Hallo zusammen,
bei meinem 68er (1.Hälfte) flackert die Reservekontrolllampe. Das ist ja manchmal gewollt, nicht aber bei mehr als halbvollem Tank. Gemäß Tankanzeigeinstrument als auch gefahrenen Kilometern seit dem letzten Volltanken muss der Tank wirklich mehr als halbvoll sein.
Bevor ich mich an die Fehlersuche mache wollte ich mir den Schaltplan ansehen. Leider gibt es in meinem Reparaturhandbuch von 10.67 keine Angaben zum Tanksystem, insbesondere keinen Schaltplan.
Es wäre schön, wenn mir jemand entsprechende Unterlagen zukommen lassen könnte.
Vielen Dank im Voraus.
Bernhard
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Comments
Hallo Bernhard,
Kontakte Putzen, die Stecker kontrollieren und ggf. etwas nachbiegen, dazu noch die "zentralen" Masseanschlüsse am Kofferraumschloss (im Heckteil) und unter dem Armaturenträger (rechtsseitig zwischen Kombiinstrument und Bedienteil Heizung/Lüftung) kontrollieren und warten.
03/70 Cosmoblau 07/70 Gletscherweiß 06/72 Lotosweiß 01/73 Spanischgrün 10/74 Bananagelb
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In reply to Hallo Bernhard, Kontakte… by Sascha Scheben
Vielen Dank Euch!
Leider verstehe ich Lösungsansätze zum Teil nicht, für mich passen sie nicht zusammen. Ich habe mal ein einfaches Schema (ohne Sicherungen, Stecker usw.) gezeichnet, das auch Ralfs Erklärung widerspiegelt (widerspiegeln soll):
Demnach bekommt die Kontrolllampe Dauerstrom (von einer Sicherung) und Masse über den Schalter im Tank.
Wenn nun die Anzeige bei vollem Tank flackert, dann hat nach meinem Verständnis
- Die Leitung von der Lampe zum Schalter irgendwo einen Masseschluss (Wackelkontakt), oder
- Der Schwimmerschalter im Tank ist "untergegangen", denn er schwimmt nicht mehr auf dem Benzin
Wenn meine Überlegungen stimmen, denn fehlt es nicht an Masse, es hat manchmal zu viel Masse. Durch das Abziehen aller Stecker am Tank und Vermeidung von Masseschluss der Stecker müsste dann ein ungewollter Massekontakts in der Zuleitung nachweisbar sein.
Vielen Dank für die ausstehende "Aufklärung".
Viele Grüße
Bernhard
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In reply to Vielen Dank Euch! Leider… by Bernhard
Genau darauf wollte ich hinaus. Du weißt dann schonmal, ob der Fehler im Tankgeber oder außerhalb zu suchen ist. Ich bin gespannt. Wenn es ein Flackern ist, wie du schreibst, vermute ich ja eher einen Fehler im Tankgeber.
Ich hatte dich auch so verstanden, dass die Tankanzeige richtig anzeigt. Dann sollten keine Kontakt- oder Masseprobleme vorliegen.
Ralf
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In reply to Vielen Dank Euch! Leider… by Bernhard
- blau/gelben Draht (Draht zur Lampe) am Tankgeber abziehen, flackert die Lampe immer noch, hat die Leitung unterwegs Massekontakt.
- Lampenanschluss des Gebers auf Massekontakt prüfen.
Der Schwimmer läuft über 2 Gabelkontakte über den Widerstandsdraht und verändert dadurch den Widerstand zum Anzeigeinstrument. Der Widerstandsdraht liegt an Masse. Die Unterseite des Schwimmers ist quasi der Schalterkontakt, der die Masse auf den Anschluss für die Lampe schaltet, wenn der Schwimmer unten aufliegt.
Dem neuen Geber fehlt das Rohr für die Benzinleitung.
Gruß Joachim
Ich muss mal schauen, ob ich die Bilder vom Innenleben des Gebers finde.
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In reply to blau/gelben Draht (Draht zur… by ingbw
Hallo,
vielen Dank für die weiteren Angaben.
Ich habe den blau/gelben Draht abgezogen - das Flackern ist weg, Licht bleibt aus.
Es muss also das "Tankgerät" (so der Name im Ersatzteilkatalog) defekt sein. Ein Bild von dem Teil wäre schön. Ich kann mir nicht vorstellen, wie der Schwimmer, der ja noch nicht den Boden berührt da die Tankuhr halbvoll zeigt, dort einen Kontakt herstellen kann.
Also das Ding ausbauen und nachsehen. Vorher will ich mir aber eine neue Tankdichtung besorgen - ist wahrscheinlich besser.
Viele Grüße
Bernhard
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In reply to Hallo, vielen Dank für die… by Bernhard
Hallo Bernhard,
dass Du Dir die Situation nicht erklären kannst ist nachvollziehbar, woher auch, ohne Wissen um das Innenleben.
Darum, ran ans Gerät, ausbauen und vorsichtig öffnen, am besten liegend auf einem hellen Tuch, achte gut auf Mutter / Unterlegscheibe und ziehe den Zylinder vorsichtig herunter.
So in etwa sieht es darin aus:
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In reply to Hallo Bernhard, dass Du Dir… by Sascha Scheben
Hallo Sascha,
vielen Dank für den Link. Jetzt sehe ich klarer.
Bis zur Winterpause fahre ich nun mit abgezogenem Kabel. Muss eben selbst auf den Tankinhalt achten.
Im Winter werde ich dann den Tankgeber zerlegen. Hoffentlich gelingt die Übung. Ich melde mich dann wieder und melde Vollzug - oder Scheitern.
Nochmals vielen Dank an euch alle.
Viele Grüße
Bernhard
Bernhard
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In reply to Hallo, vielen Dank für die… by Bernhard
Schau mal in das pdf.
Schaltpläne gibt es übrigens im Reparaturhandbuch, welches im Clubshop erhältlich ist.
Gruß Joachim
Attachments
- DokumentTankgeber.pdf (368.62 KB)
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In reply to Schau mal in das pdf Gruß… by ingbw
Nochmals Dank an ALLE!
Bin ja gespannt was ich vorfinden werde. Wenn da kein Blechtteil im Tank rumschwimmt ;-), dann kann ja eigentlich nur die Messingscheibe vom Schwimmer abgegangen sein und jetzt ohne Auflast auf den Kontakten liegen. Wegen der Bewegungen des Bezins wird auch die Scheibe mal mehr, mal weniger auf die Kontakte gedrückt und das erzeugt das Flackern der Kontrolllampe. - So zumindest meine Überlegung.
Ich werde berichten.
Bernhard
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In reply to Nochmals Dank an ALLE! Bin… by Bernhard
So, endlich bin ich dazu gekommen, mich um die Tankanzeige meines Ro zu kümmern. Ausbau und Zerlegen des Tankgebers verliefen allerdings anders als geplant.
Ich musste Tankgeber und Hüllrohr nacheinander ausbauen. Die Mutter, die beides zusammenhält, war ab. Zum Glück wurde keiner der Drähte des Innenlebens des Geräts beschädigt, obwohl die Demontage von Innenleben und Hüllrohr nicht ganz so vorsichtig geschehen konnte wie von Sascha empfohlen. Mutter und Unterlegscheibe sind natürlich auch weg, liegen auf dem Grund des Tanks.
Die Trennung der beiden Teile im Tank erklärt auch das Flackern der Reserveleuchte: Das mehr oder weniger frei bewegliche Hüllrohr hat manchmal einen ungewollten Massekontakt hergestellt.
Eine neue Mutter habe ich, aber wie soll diese jetzt endgültig gesichert werden? Nur eine Unterlegscheibe stabilisiert die Verbindung nicht, Sicherung durch z.B. Loctite ist im Medium Benzin wahrscheinlich auch nicht sinnvoll. Im Archiv des Forums ist mal von einem Sicherungsblech die Rede. Das könnte funktionieren, aber woher das Blech nehmen?
Wie habt ihr das gelöst?
Bernhard
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In reply to So, endlich bin ich dazu… by Bernhard
Hallo Bernhard!
Schön, dass Du Deinen Beitrag nach der doch langen Winterpause fortführst und uns teilhaben lässt.
Unter der Mutter ist nur eine kleine und sehr dünne Unterlegscheibe (zumindest bei mir gewesen), was mit dem Sicherungsblech gemeint sein soll, das weiss ich nicht. Aber dieses Sicherungsblech könnte man sich ja selbst herstellen.
Allerdings habe ich gerade nicht vor Augen, ob es Unterschiede beim Tankgeber a.A. und n.A. gibt.
Schneide aus dünnem Blech ein 6x6mm oder 7x7mm großes Quadrat, lege das auf ein Brettchen Weichholz und stoße mittig mit passend großem Körner ein Loch hindurch. Das Blech wölbt sich und hat nun in beide Richtungen "Krallen", die Wölbung ggf. mit leichtem Hammertupfen etwas glätten. (und wer jetzt lacht, ich hab es eben mit einem Blechplättchen, geschnitten aus einer Hawesta-Heringsdose probiert, es klappt!)
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In reply to So, endlich bin ich dazu… by Bernhard
Die Sicherung ist ein längliches dünnes Blech, das an den gegenüberliegenden Seiten hochgeschlagen wird. Also wie ein U unter der Mutter liegt, so dass es an 2 gegenüberliegenden Seiten der Mutter anliegt. Filigrantteil. Vielleicht mal mit einem Magnetgreifer im Tank angeln?
Joachim
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In reply to Die Sicherung ist ein… by ingbw
Hallo ihr Beiden,
vielen Dank für die überaus schnelle Hilfe mit den guten Ratschlägen. Das mit dem Magnetgreifer dürfte schwierig werden, ich habe ja den Metalltank im Auto. Ich werde ausprobieren, welche Version der Sicherung ich besser herstellen kann. Wird aber wieder etwas dauern bis ich berichte, muss ja vorher noch Heringe essen ;-)
Bernhard
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In reply to Die Sicherung ist ein… by ingbw
Diese Sicherung ist ein längliches Blech, wie Joachim schreibt. Bei mir (wahrscheinlich bei allen anderen auch) hat dieses Blech eine kleine Nase, die um 90° abgewinkelt in eine Bohrung (Loch, ca. 2-3mm) am Boden des äußeren Alu-Rohrs greift. Dadurch kann sich der Blechstreifen nicht verdrehen. Wenn man jetzt das Alu-Rohr und den Blechstreifen mit der Mutter (ich glaube M4) festschraubt und den Blechstreifen seitlich beidseitig an der Mutter hochbiegt, kann sich die Mutter nicht mehr lösen. Einfach aber sehr wirkungsvoll und ohne Loctite o.ä.
Viele Grüße
Thomas
TL
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In reply to Diese Sicherung ist ein… by Thomas Leibfried
Ich habe jetzt eine ganz andere Lösung umgesetzt. Dremel mit Bohrer und 0,25 mm Draht hatte ich. Also 2 Löcher gebohrt und die Mutter mit dem Draht gesichert. Die Mutter könnte sich jetzt zwar etwas drehen, aber der Draht hält sie an Ort und Stelle. Hoffentlich hält das.
Danke an Alle für die Anregungen.
Bernhard
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In reply to Ich habe jetzt eine ganz… by Bernhard
Ideen muss man haben!
Jetzt fehlt nur noch das Sieb, dass das alles abdeckt.
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In reply to Ideen muss man haben! Jetzt… by Sascha Scheben
Oh, da gibt es auch noch ein Sieb?
Hatte mich zwar gewundert, dass das Benzin einfach so aus dem Tank geschlürft wird, aber von einem Sieb war noch nirgends die Rede (bis auf eine Anfrage von Joachim/ ingbw im Bereich Technik nach Bildern des alten Tankgeräts). In meinem Tank muss ja einiges an Altmetall lagern!
Die bisher von mir aufgefundenen Bilder im Forum zeigen leider immer die neue Ausführung des Tankgeräts, und da ist die Benzinleitung ja komplett anders ausgeführt. Da braucht es an der Stelle kein Sieb. Der Ersatzteilkatalog zeigt leider auch keine Details, nur ein stark vereinfachtes Bild des Tankgeräts. Wie soll das Sieb aussehen und wo soll es sitzen?
#Thomas: gibt es ein Bild von diesem Sicherungsblech?
Bernhard
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In reply to Oh, da gibt es auch noch ein… by Bernhard
Hallo Bernhard!
Das Sieb ist ein feines schwarzes Kuststoffnetz in einem helleren Ring, passend geformt für die 3 Aussparungen die Du am Tankgeber unten siehst.
Der Kunststoff altert, dadurch fällt das Sieb auch schon mal ab. Ich habe kein Foto parat, dafür müsste ich meinen Tankgeber ausbauen.
Ich kann morgen im Ersatzteilelager gerne einmal nachschauen und einen Tankgeber a.A. fotografieren.
Alternativ wäre es bei Deinem Bermudadreieck Tank vielleicht sinnvoll den einmal auszubauen und zu Spülen? Wer weiss was da alles zu Tage kommt.
Das Sicherungsblech wie es Thomas beschrieb, wird für den Tankgeber n.A. sein, da ist die Alu-Hülse unten geschlossen, ohne Sieb.
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In reply to Hallo Bernhard!Das Sieb ist… by Sascha Scheben
Hallo Sascha,
deinen Tankgeber musst du nicht ausbauen, auch nicht im Lager nach einem Fotomodel suchen, die Erklärung genügt. Vielen Dank dafür.
Gut wäre es aber, wenn im Lager ein Sieb aufzutreiben wäre. Ein kompletter Tankgeber wäre nicht nötig und sicher auch zu teuer, wenn er denn überhaupt auf Läger wäre.
Alternativ könnte ich mir vorstellen, aus einem Federstahldraht einen Ring zu biegen und den mit einem Netz (Material? Fadenstärke? Maschenabstand?) zu bespannen. Allerdings finde ich bei meinem Tankgeber die von dir erwähnten 3 Aussparungen am Boden des Tankgebers nicht. Es gibt dort drei "Verdickungen", die aber den Ring leider nicht halten werden da sie glatt sind.
Mein Auto wurde erst 2018 nach 5 Jahren Arbeit komplett neu aufgebaut. Der Tank sollte also nur Fremdteile neueren Datums beinhalten, eben die, die vom Tankgeber abgefallen sind.
Bernhard
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In reply to Hallo Sascha, deinen… by Bernhard
Mission accomplished!
Nachdem ich mir ein Endoskop beschafft hatte, konnte ich mir den Tank von Ihnen ansehen: Alles sauber und ohne Ablagerungen, leider sind aber auch einige Roststellen in der Verzinkung zu sehen. Zu sehen war auch das abgefallene Sieb und darauf sogar noch die Mutter, die Tankrohr und Gebereinheit zusammenhalten sollte.
Mit einem Magneten konnte ich, entgegen meiner vorher geäußerten Befürchtung, Mutter und Siebeinheit, die aus einer Gaze und einem Metallring besteht, auf einen Zug bergen. Ging überraschend einfach und schnell.
Problematischer war dann schon das Anbringen des Siebs am Tankrohr. Es ist erst schwer anzubringen, fällt dann aber leicht wieder ab, wenn man das Tankgerät wieder in den Tank einführen will. Ich musste deshalb erneut nach dem Sieb angeln.
Um beim zweiten Versuch das Tankgerät nicht wieder zu sehr zu verkanten, das Teil passt nicht senkrecht zwischen das Blech unter der Hutablage und den Tank, habe ich die Spannbänder des Tanks gelöst und den Tank leicht in Fahrtrichtung verdreht. Nun ging die Montage einfach und jetzt ist alles wieder an seinem Platz
Vielen Dank an die Gemeinschaft für die guten Ratschläge, die mir bei der Arbeit sehr geholfen haben.
Bernhard
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In reply to Mission Completed! Nachdem… by Bernhard
Prima! Ich habe das PDF Tankgeber im Downloadbereich um die 3 Bilder der alten Tankgeberversion erweitert und an unseren webmaster zum Austausch der Datei geschickt. Bei Gelegenheit werde ich das PDF umarbeiten und Deine Reparaturversion einarbeiten.
VG Joachim
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Hallo Bernhard,
bei den neueren Baujahren ist das ein simpler Kontakt gegen Masse, der geschlossen wird wenn der Schwimmer ganz unten ist.
Ich glaube nicht, dass das bei dir anders ist.
Wenn die Lampe flackert, muss also zeitweise Masse anliegen. Zieh doch mal alle Kabel am Tankgeber ab (mach vorher ein Foto, damit du die Kabel später nicht verwechselst) und teste, ob das Flackern dann auch auftritt.
Ralf