Zündkerzenadapter

Bild von Bernd.H
in

Hallo Ro80 Gemeinde,

 

heute möchte ich euch mal etwas zeigen was vielen alten Hasen vielleicht schon lange bekannt ist, für mich war es aber total neu.

 

Vor ein paar Wochen tat ich einem Freund einen Gefallen und er überlegte wie er auch mir eine Freude machen könnte.

Aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen kam er auf die Idee mir zwei Zündkerzenadapter zu schenken mit deren Hilfe man "normale" Zündkerzen im Ro verwenden kann.

Er kam auf diese Idee weil er beim Durchstöbern des Netzes von derartigen Adaptern für verschiedene Wankelmotorräder gelesen hatte.

Ich glaube eine weitere treibende Kraft war dabei das er den Preis für die Ro-Zündkerzen als sehr hoch empfand und er dachte ich könnte zukünftig damit etwas Geld einsparen.

 

Nunja, jedenfalls hat er mir in England bei dem Besitzer einer Suzuki RE 5 Wankel zwei diese Adapter anfertigen lassen, die der Engländer selber in seinem Wankelmotorrad verwendet, unwissend ob sie denn auch in einem Ro80 ebenso passen würden. Er hat sie einfach bestellt.

 

Vor einigen Tagen kamen dann beide Adapter bei mir an. Sie adaptieren das M18x1,5mm Zündkerzengewinde innerhalb der Trochoide auf ein M10x1 Gewinde für eine "normale" Zündkerze, welche eine typische sehr schlanke Motorradkerze mit zwei Masseelektroden darstellt. Hier mal ein Foto von dem Adapter und der dazu passenden Kerze:

 

Die Adapter wurden aus Edelstahl gedreht und abschließend sogar poliert. Die Adapter sind sehr sauber gefertigt. Die M18 Dimensionen entsprechen exakt denen der Originalkerze. Im Inneren befindet sich ein winziges M10 Gewinde das die Motorradkerze aufnimmt.

Es stellte sich heraus das drei zusätzliche Kupferringe unter der Kerze für einen korrekten Sitz der Kerze nötig waren, sonst schauten die Elektroden aus dem Adapter heraus wenn die Kerze festgezogen wurde.

Auch könnte der 24er Sechskant am Adapter etwas länger sein, sonst lässt sich der Adapter aufgrund der Struktur der Trochoide am Zündkerzenausgang nur schwer festschrauben.

 

 

Das obige Bild zeigt den Adapter eingeschraubt in die Trochoide. In der Mitte zu sehen das M10 Gewinde für die schlanke Kerze die im Inneren festgeschraubt wird.

 

Ich habe das ganze mal probiert in der Hoffnung das es vielleicht sogar ebenso gut funktioniert wie die original Ro-Kerze. Was dann folgte hat mich sehr überrascht.

Das folgende Bild zeigt den Adapter mit eingeschraubter Kerze OHNE die zusätzlichen Kupferringe. Da schauen die Elektroden zu weit aus dem Adapter heraus und würden gegen die Abdeckung des Schußkanals stoßen.

Durch die drei zusätzlichen Kupferringe habe ich die Kerze 3mm weiter nach außen gesetzt. Die Anfertigung eines angepassten Adapters mit "Ro-Dimensionen" wäre natürlich die elegantere Lösung.

 

 

Jetzt zu dem was das wirklich interessante ist.

Einige kennen die Zeremonie vielleicht auch vom eigenen Wagen. Mein Ro kam bisher kalt immer nur unwillig in Gang. Der eigentliche Start verlief zwar auch kalt immer spontan, aber dann folgte eine lange Kaltlaufphase in der der Motor anfangs nur mäßige Laufeigenschaften zeigte. Ich meine damit das man hören konnte das da immer mal wieder kleine  einzelne Zündaussetzer dazwischen waren. Man musste mit dem Gas spielen und kalt sehr vorsichtig Gas geben damit er sich beim Beschleunigen nicht verschluckte.

Bei ca. 2000 bis ca. 2500 U/min war es ganz ausgeprägt das zuviel Gas zum verschlucken führte. Im Kaltlauf befand sich in diesem Drehzahlband unter Last ein richtiges Loch, von dem mir auch schon andere Ro-Fahrer berichtet hatten.

 

Wenn der Wagen warm war lief er dann aber perfekt, nur eben kalt nicht. Bis der Wagen wirklich sehr gut lief dauerte es immer recht lange. Auch nagelneue Zündkerzen brachten nichts oder nur ganz kurzfristige Verbesserung. Diverse andere Maßnahmen wurden auch ausprobiert, es blieb bei diesem Verhalten wenn er kalt war. Ich hatte mich eingentlich schon damit abgefunden und arrangiert. Man redet sich das dann irgendwann schön, "es ist halt ein Oldtimer".

 

 

Es folgte dann der erste Start mit diesem neuen Adapter und der Motorradkerze und der Motor lief schlagartig ab den ersten Umdrehungen kalt sofort(!) völlig ruhig ohne den kleinsten Zündaussetzer. Ich war wirklich verblüfft. Ich konnte sofort nach dem Anlassen einen Gang einlegen und dazu auch noch lenken ohne das der Motor die Tendenz zum absterben zeigte.

Die erste Probefahrt verlief sehr gut. Zusammen gefasst hatte ich dabei das Gefühl mit einem Wagen los gefahren zu sein  der bereits 10Km bewegt wurde und dessen Motor fast schon richtig warm war.

Es folgten viele weitere Testfahrten, bei denen ich immer Werkzeug dabei hatte und auch die original Kerzen des Ro, denn ich traute dem Braten nicht.

Mittlerweile hat der Ro so ca. 10 Kaltstarts mit der neuen Bestückung hinter sich. Jedesmal das gleiche gute Kaltlaufverhalten des Motors. Ich bin begeistert.

Der Adapter und die Kerzen wurden (und werden) von mir immer wieder heraus geschraubt und begutachtet. Der Schußkanal wurde per Spiegel auf mögliche Veränderungen hin inspiziert. Die Kerze der ersten Scheibe habe ich mal fotografiert. Die weißliche "Creme" ist eine Anti-Seize Paste mit der ich das Gewinde der Kerze, als auch des Adapters vor dem Einbau gegen Festfressen versehen habe.

 

 

Für mein Empfinden sieht die Kerze bei allen Inspektionen sehr gut aus, genau die richtige Farbe ohne Rußablagerungen.

 

Eigentlich dachte ich ja am Anfang "kannst das Ganze ja mal testen, vielleicht funktioniert es sogar". Niemals hätte ich vermutet das es solch eine Verbesserung bei meinem Wagen hervorrufen würde.

Bis jetzt ( das sind ca. 500Km) ist das Verhalten des Autos im Kaltlauf wie beschrieben wesentlich(!) besser als zuvor. Auch Autobahnstrecken wurden problemlos absolviert. Ich kann bis jetzt überhaupt nichts negatives, aber viel positives feststellen, was mir fast schon wieder Angst macht. :)

 

Natürlich beobachte ich alles weiterhin und kontrolliere die Kerzen öfters.  Sollte es Probleme geben kann ich einfach den Adapter heraus schrauben und wieder die Standard Ro-Kerze einsetzen, es wurde baulich ja nichts verändert. Wie ich finde ideale Bedingungen wenn man neues austesten will.

Ich weiß nicht ob das genannte vielleicht ein alter Hut ist, für mich war es jedenfalls eine sehr positive neue Erfahrung, von der ich noch nie etwas gelesen hatte.

Diese Kombination aus Adapter/Kerze möchte ich jetzt auf keinen Fall mehr missen. Sie bleibt drinnen !

 

P.S. eine Kerze kostet ca. 15 Euro, also ein drittel einer Ro-Kerze.

Der extra für meinen Kumpel angefertigte Adapter müsste pro Stück so ca. 50 Euro gekostet haben.

 

P.S. eine Ergänzung: mein Kumpel hat mir gerade verraten das beide Adapter inkl. Versand 93 Euro gekostet haben.

 

Grüße

 

Bernd

 

Bild von Joachim Voss

Hallo...

habe schon zwei bestellt.

Gruß

Joachim

                                          

Bild von Talheim

Ich hätte ebenfalls Interesse an 2 Adaptern.

Arne aus Talheim

Hallo Bernd,

ich habe einen 4 Kerzer und wollte nur in die Runde fragen, ob jemand was bekannt ist ob die Schusskanläle beim 4 Kerzen-Motor irgendwie anders sind die evtl. Probleme machen könnten...

Ich interessiere mich sehr für diese Adapter und will da keine Überraschungen erleben beim reinschrauben und anlassen!

VG
U.

Bernd,

frag doch den Stuart mal, warum er jetzt einen Phantasiepreis verlangt (999,999,00 GBP)?:

https://www.ebay.de/itm/192947341918?ViewItem=&item=192947341918

 

Gruß

Henning

 

Bild von Bernd.H

So etwas ist mir auch schon bei anderen E-Bay Auktonen aufgefallen. Ich glaube wenn man als Verkäufer den Auktiionsgegenstand als nicht lieferbar deklariert, ohne die Auktion zu beenden, wird seitens Ebay der Preis auf 999.999 gesetzt.

So weit ich weiß ist seine Drehbank aktuell defekt und muss repariert werden.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von rekord

er hat ferien.

MfG

ab

Bild von Bernd.H

Eine weitere Ergänzung zur Paste die man beim Einbau verwenden sollte.

Wie mir erst jetzt bewusst wurde schraubt man die Zündkerze in einen kupfernen Einsatz innerhalb der Trochoide hinein.

Insofern sollte man auch gut normale Kupferpaste gegen das Festfressen beim Einbau von Adapter und Kerze verwenden können.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von Sascha Scheben

Hier bedarf es der teilweisen Korrektur, ich gebe allerdings nicht eigenes Wissen, sondern das von Fachleuten wieder:

Das Gewinde in welches man die Kerze hinein schraubt besteht NICHT aus Kupfer, lediglich die Abdeckung / Einfassung des Schusskanals ist ein dünnes Kupferplättchen! Kupfer wäre für ein Gewinde in dieser Nutzung viel zu weich!

Sascha Scheben, Euskirchen

No Rotor, no Motor!

Bild von Bernd.H

Hallo Sascha, vielleicht weiß dein Experte auch den Typ des Metalls zu nennen das farblich absolut genau Kupfer entspricht, aber keins sein soll? Es ist so weich das ein einfacher Kerzenewindereiniger beim säubern des Gewindes einige "vermeintliche Kupferspäne" zu Tage förderte.

 

Bei der Suzuki RE5 Wankel ist der gesamte Kerzengewindeeinsatz ebenfalls samt dem Schusskanal aus einem einzigen Stück Kupfer gerfertigt, alles bildet dort eine Einheit die in die Trochoide eingepresst wird.

Beim Ro trägt der Schusskanal als auch das Kerzengewindeeinsatz ebenfalls den Kupferfarbton. Das sollen zwei verschiedene Materialien sein ?

 

Grüße

 

Bernd

 

Bild von Sascha Scheben

So wurde es mir (wie im Kommentar genannt) vergangenen Freitag beim Geilenkirchener Stammtisch vermittelt.

Ich habe einige Trochoiden hier liegen, die schaue ich mir diese die Tage mal genauer an und teile meine Erkenntnis.

Sascha Scheben, Euskirchen

No Rotor, no Motor!

hallo zusammen

 

der zündkerzeneinsatz ist meines wissens aus sigmadur. das ist eine kupferlegierung, bezeichnung nach ISO CuCr1Zr.

 

gruss aus zürich

raphael müller

Bild von Bernd.H

Danke Raphael für deinen aufklärenden Beitrag !

Als Ergänzung für alle: Sigmadur ist eine niedrig legierte Kupferverbindung die ca. 98 - 99% Kupfer enthält.

Sie ist mechanisch beständiger, auch bei hohen Temperaturen und sie ist härter als Kupfer alleine.

Optisch ist das Material von Kupfer nicht zu unterscheiden.

 

Grüße

 

Bernd

Wir fahren mit Mazda RX Kerzen. Viel besser. Niemals herausgenommen und jetzt schon 12000 Kilometer gefahrn.

Wr haben die aus Great Britain.

Bild von Matthias vom Bodensee

Ich hab in meinem 4-Kerzer längere Zeit (ca.8000km) die BR10 ET IM Versuch gehabt. Mischbar mit BR8ET hatte ich auch im Versuch, die sind für Stadtverkehr gut aber nix für die Autobahn! Auch unter Last an Steigungen kommen die an ihre Grenzen! Zuletzt haben sich mich etwas im Stich gelassen was wohl daran liegt, dass der Elektrodenabstand zu groß ist. Die Verkokung hielt sich absolut in Grenzen. Bei dem zerklüfteten Aufbau der Kerzen wundert man sich echt, dass die so sauber bleiben! Für mich war damals der Ausschlag gebende Punkt, dass eben 3 statt 1 Masseelektrode vorhanden sind!

RX8 Kerzen habe ich bisher noch nicht ausprobiert! Aktuell sind die 3/18 wieder drin.

Übrigens haben bei mir noch nie Zündkerzen so lange gehalten wie beim 4-Kerzer mit HKZ! Die letzten Originalkerzen waren gut 50tkm drin ohne Probleme zu machen. Das typische Zündkerzen reinigen und nachkontrollieren hab ich dabei mehrere Jahre außer Acht lassen können während beim 1-Kerzer die Kerzen nach 8tkm fertig waren und bereits Glühzündungen bei 130 km/h hatten. Da half auch reinigen nichts mehr!

Mit den BR10ET hatte ich auch auf Vollgasfahrten keine Probleme. Es soll aber Mitglieder geben, die durchaus Probleme damit hatten. Darum habe ich mich bisher hier aus solchen Gesprächen raus gehalten. Aber nachdem hier so aus dem Nähkästchen geplaudert wird...

Die Lösung mit anderen Zündkerzen halte ich für den richtigen und auch wichtigen Weg! In diesem Sinne weiter so! Bin gespannt wie sich diverse Kerzen im Härtetest bewähren, denn sie sollten schon auch Extremsituationen aushalten können!

Vor allem Passfahrten zählen für mich dazu. Ältere Generationen dürften sich noch an die Bosch-Werbung der 70er Jahre erinnern in der es so ähnlich hieß: „die stärksten Belastungen einer Zündkerze: Passfahrten und Staus..“

 

rotierende  Grüße aus dem Bayerischen-Wald 

Matthias vom Bodensee 

Bild von Bernd.H

Hallo liebe Mitlesende

 

Das ist jetzt vorerst das letzte mal das ich unaufgefordert etwas zu den Adaptern berichten werde, denn nunmehr sind es mehr als 1500km die ich mit den Adaptern und den neuen Zündkerzen gefahren bin.

Auf der ganzen Strecke konnte ich nicht ein einziges mal etwas negatives feststellen. Auch nicht bei Vollgas auf der Autobahn, was ich aufgrund des Verkehrs nie länger als einige Kilometer am Stück fahren konnte.

Starke Steigungen waren bisher leider nicht dabei.

 

Das heutige Tanken ergab genau 1,60 Liter weniger auf 100km als mein bisheriger Durchschnitt mit den Standardkerzen des Ro. Dieser Verbrauchsvorteil ergab sich bei kurzen Strecken auf der Landstraße mit relativ vielen Kaltstarts.

 

Als Resume dieser 1500km kann ich zusammenfassend sagen:

 

Positiv:

  • Mein Ro springt kalt wie warm gut an.
  • Mein Ro80 hat völlig kalt, ab den ersten Umdrehungen, jetzt sofort einen stabilen Leerlauf.
  • Auch bei sehr niedriger Leerlaufdrehzahl durch Belastung  (der Drehzahlmesser steht auf dem Strich unterhalb der 1000er Marke) stirbt der Motor nicht mehr ab. (Super beim Rangieren)
  • Die Kerzen verrußen nicht mehr und sehen unter allen Fahrbedingungen gut aus.
  • Das Beschleunigungsloch, also das "Verschlucken" bei kräftigen Gasgeben in kalten Zustand, ist fast vollständig verschwunden.
  • Er fährt sich völlig kalt so als ob er schon einige Kilometer warm gefahren wurde.
  • Durch das bessere Kaltlaufverhalten sank der Durchschnittsverbrauch insbesondere bei meinen alltäglichen Fahrten um ca. 1,5L auf 100Km.
  • Über den gesamten Testzeitraum hinweg ergab sich eine sehr zuverlässige Funktion.
  • Später notwendig werdende Zündkerzenwechsel sind wesentlich preiswerter als zuvor.

Negativ:

  • Für ein Fahzeug werden ca. 125 Euro Investitionskosten benötigt.
  • Der originale Kerzenstecker sitzt durch den dünneren Isolator der neuen Kerze etwas lockerer
  • Man benötigt für die Wartung zusätzlich eine lange 24er und eine lange 14er Nuss.

 

Gesamtresume: Adapter und neue Kerzen bleiben ganz sicher drinnen und stellen für mich die wirkungsvollste

                           Einzelverbesserung an meinem Fahrzeug dar.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von Bernd.H

Soeben hat mich Stuart, der englische Anbieter dieser Adapter, gebeten hier im Forum zu verkünden das es derzeit einen Materialengpass bei ihm gibt.

Ferner schrieb er mir das er die Adapter als eines von vielen Hobbys herstellt, was so klang als ob er von der Anzahl der Bestellungen überrascht wäre. :)

Er würde die Auktion weiter laufen lassen aber wieder auf 999.999 Euro setzen. Sobald er wieder fertigen könnte würde wieder ein Preis von 35 Euro (bzw. Pfund) erscheinen.

 

Grüße

 

Bernd

Nabend Gemeinde,

 

Ich bin echt glücklich das ich MEINE 4 bekommen habe,.....

und die Adapter sind SPITZE

Stewart hat die Adapter wie von Bernd gewünscht angepasst....

Die Elektroden stehen tiefer in dem Adapter drin, weil er aber die Innenseite der Adapter noch mal angefaast hat so dass die Elektroden noch besser frei stehen macht das echt Sinn und meine Ergebnisse sind auch hervorragend das Laufverhalten angeht und "Kaltstarts"!

 

Ich hab heute endlich eine ausführliche Probefahrt gemacht un es läuft wirklich super.....

Kein Fehlzündungen mehr

geht sofort an ....

läuft sauber und rund....

3. Gang  Gaspedal auf  Stufe 1 (Flachstromvergaser) gelegt:   110 km/h

Auf Stufe 2   145 km/h

Ein Traum

Zieht schön an wenn man ganz durch drückt...

rollt ganz gleichmässig dahin mit ganz wenig Gas

SO lief er noch NIE!!!!

 

Die beste Investition in einen RO80 überhaupt (nach den Keramik Dichtleisten vielleicht) !

Zumal wir dann die teuren Bosch & Beru Zündkerzen in die Tonne kloppen können......

Ich hab ja ein 4 Kerzer...   das geht schon gut ins Geld.. 

4 neue NGK Kerzen Ca 44€

2x Beru 2x Bosch    ca 260€      und dann sind das noch die 50 Jahre alten Dinger!

Und spart euch bitte:

ja Oldtimer fahren muss alles original sein

und Oldtimer fahren muss Geld kosten...   Danke

 

Ich habe mir außerdem bei ebay eine 24er Langnuss bestellt und

so kann ich den Adapter mit der Kerze zusammen problemlos raus drehen....;-)

ein 14er Zündkerzen-Nuss habe ich auch besorgt....

 

Ich bin Bernd für siene Experimentier-Freude sehr dankbar hoffe auch andere zu begeistern sich die Dinger auch zu bestellen!  Ich muss aber dazu sagen ich hab jetzt auch eine Laubersheimer drin und die Doppel-MSD 6A Zündanlage....

Also MEHR geht nicht.....   Besser allerdings auch nicht!

 

Danke an Bernd

 

VG

Uwe

Bild von Talheim

die Adapter sind sehr sauber gearbeitet, Gewinde perfekt .....sonst wie von Uwe beschrieben....

 

74er RO mit neuen Adaptern + Zündkerzen:

bisher Spritverbrauch: minus 1,5 bis 2 Liter Super E5/100km

= 13,3L/100km (mit HKZ, normaler Kontakt im Verteiler) Motor bleibt durchgehend sauber am Gaspedal, stirbt im Standgas 1250 U/min nicht ab, auch dann, wenn Gang eingelegt wird.

Bei längerem cruisen  bei +/-  3000 U/min bisher kein verkoken der Zündkerze unter den Elektroden wie bei BERU , bisher keine Glühzündungen, Motor wurde aber bisher nicht längere Strecke über 130km/h >5000U/min gefahren.

Zündung + Vergaser wurde  von J. Witzelmaier optimal eingestellt.

 

Arne aus Talheim

Bild von Imploder

Da ich meinen Dornröschen-Motor seit gestern am rund laufen habe, habe ich mir die Adapter gleich mal mit RO-Spezifikationen bestellt. Ich denke, ich fange meine RO-Karriere gleich mal mit weniger Verbrauch an...

Bild von Pieter Jakobs

Hallo Ro Freunde,

 

Gerne möchte ich das Kommentar von Andreas Meyer noch mal erwähnen: wenn ein Ro Motor ganz in Ordnung ist läuft er mit den Beru oder NGK Kerzen vom Club wirklich einwandfrei. Ich kann das auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Auch kann man mit mäßiger Autobahfahrt sogar bis an 11l/100 km kommen, auch mit den herkömmlichen Kerzen. Ich finde es schön das viele sich bemühen um neue Lösungen zu finden um unseren Ro fit zu halten, aber ich denke mit dieser Adapterlösung werden unrealistische Erwartungen geweckt. 

Ich denke man wird keinen besseren Lauf oder einen geringeren Verbrauch spüren wenn alles in Ordnung ist

 

Ich habe diese Adaptoren auch mal hier Holland gekauft bei einem Ro-Spezialisten habe aber noch kein Bedürfnis gespürt sie einzubauen.

 

Viele Grüße, Pieter

Bild von Imploder

Pieter Jakobs schrieb:

Ich habe diese Adaptoren auch mal hier Holland gekauft bei einem Ro-Spezialisten habe aber noch kein Bedürfnis gespürt sie einzubauen.

 

Dann kannst Du ja gar keinen Vergleich machen.

 

Aus dem Karmann-Forum kenne ich auch ein paar Leute, die immer noch mit der alten Kontaktzündung herumfahren und damit glückllich sind.

Kontaktlose Zündungen funktionieren trotzdem besser. Das kann ich aber nur sagen, weil ich beides probiert habe.

 

Es muss ja keiner umbauen.

 

Mir geht es da auch nicht so sehr um den Verbrauch, sondern um den Motorlauf in der Warmlaufphase.

Bild von Andreas Meyer

Pieter Jakobs schrieb:

Hallo Ro Freunde,

 

Gerne möchte ich das Kommentar von Andreas Meyer noch mal erwähnen: wenn ein Ro Motor ganz in Ordnung ist läuft er mit den Beru oder NGK Kerzen vom Club wirklich einwandfrei. Ich kann das auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Auch kann man mit mäßiger Autobahfahrt sogar bis an 11l/100 km kommen, auch mit den herkömmlichen Kerzen. Ich finde es schön das viele sich bemühen um neue Lösungen zu finden um unseren Ro fit zu halten, aber ich denke mit dieser Adapterlösung werden unrealistische Erwartungen geweckt. 

Ich denke man wird keinen besseren Lauf oder einen geringeren Verbrauch spüren wenn alles in Ordnung ist

 

Ich habe diese Adaptoren auch mal hier Holland gekauft bei einem Ro-Spezialisten habe aber noch kein Bedürfnis gespürt sie einzubauen.

 

Viele Grüße, Pieter

 

Ja, Pieter, das ist auch vollkommen richtig... WENN alles in Ordnung ist, merkst du den Unterschied nicht. WENN... Ich habe einige Ro 80 auf kontaktlos umgebaut, bin selbst etliche Kilometer kontaktlos gefahren. Sicher ist kontaktlos toll, weil wartungsfrei - soweit die Theorie. Wenn jetzt der Geber noch dauerhaft zuverlässig arbeiten würde, wäre das natürlich ein Vorteil zum Unterbrecherkontakt, der einem Verschleiß unterliegt (der beim Ro 80 mit HKZ äußerst gering ist). Leider ist das beim Laubersheimer Geber nicht der Fall, in einigen Fällen sind die Geber schneller verreckt, als ein Unterbrecherkontakt beim Ro 80 üblicherweise hält.  Ein Unterbrecherkontakt hält beim Ro 80 gerne 50tkm, wenn man ab und zu (vielleicht alle 10tkm) mal ein wenig Fett an den Nocken gibt. Mein Laubersheimer hat nicht so lange gehalten... Die meisten von mir verbauten ebenfalls nicht. Vielleicht findet mal jemand einen Geber der standfest ist?

 

Die "Fehler", die mit der Laubersheimer und den anderen Zündkerzen weg sein sollen (Startprobleme, unrunder Kaltlauf) sind alles Probleme, die ein einwandfreier serien-Ro ja gar nicht hat... Und wenn hier von weniger Verbrauch gesprochen wird, von 12 oder 13L? Da bin ich jetzt mit dem serien-Ro auch, bei Flachstromvergaser sogar auch mal unter 11L.

 

Aktuell habe ich einen 68er hier, der mit der MSD Zündanlage läuft. Der läuft auch gut, da kann ich nichts sagen. Aber der läuft weder sauberer, als mein HKZ-Ro 80, noch ist der in irgendwelchen Drehzahlbereichen kräftiger. Der springt auch nicht anders an. Absolut gleichwertig. Und deshalb natürlich eine gute Alternative für die HKZ. Wer eine defekte HKZ hat, kann da durchaus mal drüber nachdenken. Nur "Wunder" sollte man nicht erwarten...

 

Auf der Suche nach einer Zündkerzen-Alternative bin ich schon lange. Nicht um etwas verbessern zu wollen, sondern um eine Lösung parat zu haben, wenn die originalen Kerzen mal nicht mehr verfügbar sein werden. Dieser Zeitpunkt ist absehbar und bevor man eine teure Nachfertigung startet, wäre es natürlich ideal, wenn eine normal verfügbare Kerze passt... Deshalb werde auch ich diese oben genannte Kerze testen. Mit Mazda Kerzen hats bei mir definitiv nicht funktioniert. Da gabs unter Volllast bzw. bei Passfahrten im Sommer immer wieder Probleme mit Glühzündungen. Daher werde ich die oben erwähnten Kerzen ausprobieren und wenn die genauso gut funktionieren, wie die Originalen, dann ist alles gut!

 

Rotierende Grüße
Andreas

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Bild von Sascha Scheben

Andreas Meyer schrieb:

Pieter Jakobs schrieb:

Hallo Ro Freunde,

 

>>> wenn ein Ro Motor ganz in Ordnung ist läuft er mit den Beru oder NGK Kerzen vom Club wirklich einwandfrei. Ich kann das auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Auch kann man mit mäßiger Autobahfahrt sogar bis an 11l/100 km kommen, <<<

 

Viele Grüße, Pieter

 

>>> WENN alles in Ordnung ist, merkst du den Unterschied nicht. WENN... Ich habe einige Ro 80 auf kontaktlos umgebaut, bin selbst etliche Kilometer kontaktlos gefahren. Sicher ist kontaktlos toll, weil wartungsfrei - soweit die Theorie.

>>>... Und wenn hier von weniger Verbrauch gesprochen wird, von 12 oder 13L? Da bin ich jetzt mit dem serien-Ro auch, bei Flachstromvergaser sogar auch mal unter 11L.<<<

>>>Nur "Wunder" sollte man nicht erwarten...<<<

 

>>>Auf der Suche nach einer Zündkerzen-Alternative bin ich schon lange. Nicht um etwas verbessern zu wollen, sondern um eine Lösung parat zu haben, wenn die originalen Kerzen mal nicht mehr verfügbar sein werden.<<<

 

Rotierende Grüße
Andreas

 

Hallo Pieter, hallo Andreas, natürlich ebenso hallo Bernd und die anderen Kommentatoren / Diskussionsteilnehmer!

 

Ich verfolge diesen Beitrag seit Beginn mit Spannung, denn mit mein erster Gedanke, als ich im vergangenen Jahr meinen ersten Ro bekam, war: "Warum hat sich noch keiner Gedanken gemacht für diese Fisseligen Kerzen (rheinisch für Filigran) einen "regulären" Ersatz / Alternative zu finden?

Mit der Zeit kam aber die Erkenntnis: Et iss wie et iss un esu hätt et imme jot jejange! (so ist es eben und es funktioniert)

 

Diese Erkenntnis ist auch dem geschuldet, daß mit eben dieser Zeit, beeinflusst von etlichen Gesprächen mit erfahrenen und beim Ro sehr versierten Kameraden, meine "Optimierungswut" sehr stark nachgelassen hat!

Aber, um wieder ins rheinische zu verfallen: Jädem Diersche se Pläsiersche! (jedem so wie er es mag)

Meine Bitte an alle, ich betone ALLE Beteiligten (Mitleser, Kommentar- und Beitragsgeber) sich hierdurch nicht angegriffen zu fühlen!

Denn diese Tüfteleien sind wichtig, ohne solche Ansätze dürften wir heute nicht DANKE Dr. Felix sagen!

 

Am Rande: Mit meinem 76er Marathon (32 DDITS Fallstrom) habe ich auf der Fahrt zum vergangenen Herbsttreffen in Augsburg 9,79Liter gebraucht! Zugegeben, der Motor war erst 2 Tage zuvor revidiert aus der Werkstatt gekommen, auf etwas erhöhte Leerlaufdrehzahl eingestellt und ich bin mit im Schnitt 100km/h, max. 120-130km/h im Verkehr mitgeschwommen!

Wie kommentierte Theo Drießen meine Beschwerde, daß die Firma ESSO sagt, daß mit meinem Motor etwas nicht stimmt (auf die 9,79l Verbrauch bezogen): "Das liegt nicht am Motor sondern an ihren Schuhen!"

Sascha Scheben, Euskirchen

No Rotor, no Motor!

Bild von Imploder

Und selbst wenn es nur bei ausgenudelten oder nicht optimal eingstellten Motoren was bringt, dann ist es ja auch schon mal was.

Natürlich ist es doch komisch, dass der RO diese seltsamen Kerzen hat, warum nicht normale Zündelektroden verwenden?

Das wurde doch sicher von den damaligen Ingenieuren eingehend geprüft?

 

Ich kann es mit ungefähr so erklären, dass mit der anfänglichen schwachen Kontaktzündung und zwei Kerzen pro Kammer eine einigermaßen funktionierende Zündung für den sensiblen Rotarier erschaffen wurde.

Dann kam die HKZ, ein mächtiger Funke mit 40 kV und eine Kerze pro Kammer. Was lag näher, als einfach weiterhin die bewährten Kerzen zu verwenden? Noch mal eine Neue entwickeln? Zu teuer. Nicht für 4000 Kerzen pro Jahr.

 

So weit ich weiß, gab es damals auch noch keine Kerzen mit seitlicher Funkenabgabe. Dann war nach dem KKM871 auch noch Schluss mit der Entwicklung.

 

Zudem kam der heutige bleifreie Sprit mit 5-10% Ethanol erst weit nach dem letzten produzierten RO auf den Markt.

Moderne Kerzen sind auf diese Spritsorten abgestimmt.

 

Wir bauen hier also viel modernere Kerzen mit seitlicher Funkenabgabe und Selbstreinigungsfunktion (Gleitfunkenprinzip) ein, die auf die aktuellen Spritsorten optimiert wurden und kombinieren das mit einer dafür schon fast überdimensionierten HKZ.

 

Ich kann mir schon vorstellen, dass das eine Verbesserung bringt, gerade bei Motoren, die aus welchen Gründen auch immer den Sprit nicht sauber verbrennen. Denn bei einer Mehrelektrodenkerze hat der Funken eben mehrere Möglichkeiten, überzuschlagen, ist Weg 1 verrußt, wählt er Weg 2 (oder 3,4,5 je nach Kerze).

 

Aber da ich kein "alter Hase" beim RO bin und mir rein mit meinem vorhandenem Technikwissen die Vorgänge zusammenreime, kann ich auch total daneben liegen.

 

Ich bin trotzdem ein Freund des Ausprobierens.

Ich kenne Leute, die sich am simplen und unempfindlichen Käfermotor immer noch mit der Kontaktzündung und den dauernden Problemen damit herumschlagen.

Ja, das war original so. Aber keiner dieser Leute hat jemals wieder freiwillig von Elektronisch auf Kontaktzündung zurückgebaut, sobald der Sprung mal gewagt wurde.Ich glaube jedenfalls auch nur, was ich selber probiert habe.

 

Sobald mein RO auf der Straße ist, werde ich beide Varianten austesten. Ich habe ja auch noch nagelneue, frisch 2003 von Buchholz eingebaute Originalkerzen...

 

Bild von Pieter Jakobs

Hier einige Kommentare zur Kerze aus dem Buch von Dieter Korp.

Bild von Imploder

Andreas Meyer schrieb:

Vielleicht findet mal jemand einen Geber der standfest ist?

 

Ich fahre seit über 10 Jahren am Karmann mit einem einfachen Pertronix Ignitor herum.

Die sind bewährt und werden in größeren Mengen hergestellt als Lxxxxxxxxxxx (die ja nicht mal die Homepage fertiggestellt bekommen...). Bei 130 mA Schaltstrom und reiner ohmscher Last sollte so ein Modul eigentlich ewig halten.

Leider stellt Pertronix  keine Module für den RO-Verteiler her, aber da es hier nur um die mechanische Einbaulösung geht, werde ich mal probieren, wie weit der Ignitor da anpassbar ist. Ich denke, das Hauptproblem wird der Wellendurchmesser für den Magnetring sein. Evtl. gibt es en anderes, passenderes Modell.

Ich stelle mit vor, dass ich mit Ignitor und HKZ ein zuverlässiges System haben werde.

In der HKZ sind keine Geheimnisse drin, aber lauter sehr langlebige Bauteile.

Bild von BW1980

Hallo, ich hab sie für meinen Ro auch bestellt...

Moinsen auch,

hier in Hamburg haben schon von Anbeginn Leute ihren Ro80 mit Ford V4 Kerzen gefahren...

Hab ich auch ne Zeit lang, welche das genau waren, weis ich nicht mehr.

Die haben einen Kegelsitz und eine Bügelelektrode.

Meiner lief damit klasse, später hab ich die NGK A9 EFP probiert, heute fahre ich die NGK AU10 EFP, aber nur weil ich die "9er" nicht mehr bekomme.

Die NGK A9 EFP ist meiner Meinung nach die bisher beste Kerze für den Einkerzer Ro.

Gruß Arne

MERKE: Überholen ohne einzuholen ist die Devise,
ein Kreis ist eben ein rundes Quadrat!!!

Bild von Matthias vom Bodensee

 

So unterschiedlich können die Erfahrungen mit Kerzen sein. Ich hatte die AU9EFP damals im 1-Kerzer gefahren und nach wenigen 100km Autobahnfahrt wieder raus gemacht. Ruckeln bei Teillast und Glühzündungen bei Autobahnfahrt. Mich haben die wenig begeistert. So macht jeder seine Erfahrungen!

ich denke aber mal selbst wenn es aktuell mehrere Möglichkeiten gibt wird für jeden was dabei sein!

 

schöne Grüße

Matthias vom Bodensee 

Hast Du noch NGK A9 EFP abzugeben?

MERKE: Überholen ohne einzuholen ist die Devise,
ein Kreis ist eben ein rundes Quadrat!!!

Bild von Imploder

Meine Adapter, made by Stuart, kamen die Tage an.

Mit handgeschriebener Widmung und Anleitung...

 

Sie sind momentan das schönste Teil für meinen RO80.
Schade, dass sie dann nicht mehr sichtbar sein werden.

 

Bild von Talheim

neue Adapter + NGK Zündkerzen: Heilbronn - TES Lindau - Heilbronn, großteils Bundesstraße durch Dörfer und Städte: 11,7 Liter/100km Verbrauch, mehr als eine halbe Stunde Stau auf der Autobahn, strömender Regen, im Standgas, kein Problem.

 

Zuhause habe ich die Adapter ausgeliehen zum Nachbau: alte Kerzen wieder reingebaut: Motor 3 x  abgewürgt beim Rangieren auf das Podest in der Tiefgarage: jetzt ist Schluss mit den alten Kerzen!!

2 neue Beru für je 40 Euro zu verkaufen

2 Beru, keine 1000 km gelaufen, für je 30€ zu verkaufen.

 +  jeweils Porto oder in Pattendorf am 24.8.

Arne.Maier@kabelbw.de

 

 

 

 

Arne aus Talheim

Hallo Arne,

ich kann nur bestätigen, was Du erlebt hast und das mit meinem eigenen Umbau der Beru-Kerze (siehe weiter oben).

Zum Prinz-IG-Treffen-Treffen alle Straßenvarianten gefahren, ca. 250 km bei 11,11 ltr./100km.

Hoffentlich gibt's weiterin günstige NGK LMAR9E-L im Internet.

Gruß aus dem Odenwald

Walter

 

 

Bild von Talheim

 

 

 

 

Arne aus Talheim

Bild von Andreas Meyer

Hallo zusammen,

 

habe vier Adapter samt Kerzen letzte Woche Montag in meinen bis dahin einwandfrei laufenden Ro eingebaut und bin bis heute etwa 1400km gefahren. Alles dabei, etwa die Hälfte Autobahn, auch Volllast, viel Überland, aber auch mindestens 150km Kurzstrecke, 2x Arlbergpass bei sommerlichen Temperaturen.

 

Ein Unterschied war in keinster Weise feststellbar. Er startet kalt und warm genauso (problemlos) wie vorher, er läuft unter allen Bedingungen, egal ob kalt oder warm, genauso (einwandfrei) wie vorher. Und er verbraucht genau das gleiche wie vorher.

 

In Anbetracht der Tatsache, dass wir auf Dauer eine Alternative zur originalen Kerze brauchen werden, sieht es momentan so aus, als ob Stuart hier eine geeignete Kerze gefunden hat. Um eine endgültige Empfehlung auszusprechen ist es mir allerdings noch viel zu früh, da müssen sich die Kerzen erst noch bei paar tausend Kilometer bewähren.

 

Rotierende Grüße
Andreas Meyer

 

 

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Bild von Talheim

Hallo Andreas,

 

beim 2- Kerzer (mit 2 HKZ) mag der Unterschied mit den neuen Kerzen nicht ganz die Rolle spielen, wie beim 1-Kerzer.

folgendes dazu:

Jürgen Witzelmaier hat mir in der TES am Sonntag folgendes erzählt:

 

Diskussion J. Witzelmaier damals in der TES  mit den "Motorentwicklern":

Anhand der vielen zerlegten Motoren und Sichtung des "Brennraumes" hat J.W.  3 Kerzen empfohlen:

2 Kerzen paralell in der Mitte und 1 am Ausgang.

Genau auf dem Stand waren die Entwickler auch, aber dann war kein Geld mehr da, um eine neue Trochoide zu entwickeln....

 

Arne aus Talheim

Bild von Bernd.H

Talheim schrieb:

Anhand der vielen zerlegten Motoren und Sichtung des "Brennraumes" hat J.W.  3 Kerzen empfohlen:

2 Kerzen paralell in der Mitte und 1 am Ausgang.

Verstehe ich das richtig, 3 Kerzen pro Scheibe ?

Das würde ja darauf hindeuten das sie echte Probleme hatten das Gemisch sauber zünden zu können.

 

Grüße

 

Bernd

 

Bild von Pieter Jakobs

Hallo Bernd,

 

Das ist auch gerade der Schwachpunkt des Wankelmotors. In der Phase der maximalen Verdichtung is der Brennraum sehr lang gestreckt und nicht, wie etwa bei einem optimierten Kolbenmotor, fast eine Kugelform. Das hat auch als Folge dass der Ausstoß von unverbranntem Kohlewasserstoff relativ groß ist, und der thermodynamische Wirkungsgrad relativ schlecht ist.

 

Viele Grüße, Pieter

Bild von Sascha Scheben

Erfahrungen, Empfindungen, subjektive und objektive Eindrücke, das Thema Zündkerzen birgt ja richtig Zündstoff!

Einige berichten von besserem Startverhalten, besserem Lauf, Minderverbrauch; andere stellen keinen Unterschied fest.

Über all dem schweben die Aussagen " Wenn alles gut und richtig eingestellt ist, dann funktioniert die originale Kombination problemlos. "

 

Einen Gedanken mag ich in den Raum werfen:

 

Für die neuen, sehr schlanken Kerzen, ist doch sicher ein anderer Zündkerzenstecker notwendig, womit einige sicher auch gleich die Zündleitung erneuert und die Kontakte / Verbindungen gesäubert und überprüft haben. Kann es nicht vielleicht schon sein, daß alleine diese Maßnahmen schon die gefühlten Verbesserungen mit sich bringen? Ich kenne es von mir, ich habe etwas Neues eingebaut, dann fahre ich viel bewusster, horche viel, beschleunigere sanfter und gleichmäßiger, kann dies nicht schon den Verbrauch etwas drücken?

 

Zum Kommentar von Arne (Talheim):
 

Ich habe ein sehr interessantes Buch von Dieter Klauke >> Der Wankelmotor - da war doch mal was? << gelesen. Zunächst dachte ich, "Ja, ja, wieder mal einer der was über den Wankel zu sagen hat", doch der Mann (Entwickler bei Fichtel&Sachs), legt sehr viele interessante und für mich fundierte Sachverhalte dar.

 

Jetzt zu Arne, der Aussage von J. W. zu 3 Kerzen pro Trochoide:

Auch dies ist dort sehr schön erläutert, bzw. man kann es von Klaukes Beschreibungen ableiten. Die eigentlich ungünstige Geometrie des Wankelschen Brennraumes führt unweigerlich zu einer Inhomogenen Gemischverteilung, (zu) mager im vorauseilenden Bereich, (zu) fett und zündunwillig im nacheilenden Bereich. So stößt der Wankel mit Umfangsauslass, Mazda ging da nachher zum Seitenauslass über, eine große Menge unverbranntes, weil zu fettes Gemisch, einfach in den Auspuff. Hier meine Interpretation von J. W. der Positionierung einer zusätzlichen Zündkerze im Auslass, diesen Kraftstoff (aber wohl ohne Leistungsgewinn) noch zu zünden. Dies hat man wohl mit einfachen Mitteln, ohne Konstruktion einer neuen Trochoide, mit der Lufteinblasung der Abgesentgiftung erreich(t)en wollen.

 

Wer jetzt neugierig auf das Buch ist:
ISBN: 978-3-7460-2665-7

Sascha Scheben, Euskirchen

No Rotor, no Motor!

Bild von BW1980

,,,,Sascha Scheben schrieb""

 

Einen Gedanken mag ich in den Raum werfen:

 

Für die neuen, sehr schlanken Kerzen, ist doch sicher ein anderer Zündkerzenstecker notwendig, womit einige sicher auch gleich die Zündleitung erneuert und die Kontakte / Verbindungen gesäubert und überprüft haben. Kann es nicht vielleicht schon sein, daß alleine diese Maßnahmen schon die gefühlten Verbesserungen mit sich bringen? Ich kenne es von mir, ich habe etwas Neues eingebaut, dann fahre ich viel bewusster, horche viel, beschleunigere sanfter und gleichmäßiger, kann dies nicht schon den Verbrauch etwas drücken?

 

Hallo, mein Motor hat seit 1983 gestanden und wurde durch Gebrauchtwagen Händler wahrscheinlich ohne Rücksicht auf Verluste gestartet. Alle kompressionswerte sind unterschiedlich zw. 6,5 und 7,5 bar. Es muss beim Starten der choke 3/4 gezogen werden und mit dem Gaspedal 5- 6 mal  gepumpt werden. Dann springt er unter husten an und hustet vor sich hin, bis er warm ist.

Der Auspuff ist eine Eigenkonstruktion die sich wie ein Trabant anhört. Also im Prinzip alles schei.....

Die Kerzen sind dauernt verölt.

Hab jetzt die Adapter eingebaut und von den Kezensteckern die Abschirmung abgemacht. (passen sonst nicht)

 

Choke gezogen 1 mal Gas gegeben und er springt an und läuft rund durch....vielleicht ein Wunder.

 

Will so natürlich nicht Fahren. Auspuff ist bestellt und Motor wird übeholt.....

 

Gruss

Bild von Imploder

BW1980 schrieb:

 

 

Hallo, mein Motor hat seit 1983 gestanden und wurde durch Gebrauchtwagen Händler wahrscheinlich ohne Rücksicht auf Verluste gestartet. Alle kompressionswerte sind unterschiedlich zw. 6,5 und 7,5 bar. Es muss beim Starten der choke 3/4 gezogen werden und mit dem Gaspedal 5- 6 mal  gepumpt werden. Dann springt er unter husten an und hustet vor sich hin, bis er warm ist.

Der Auspuff ist eine Eigenkonstruktion die sich wie ein Trabant anhört. Also im Prinzip alles schei.....

Die Kerzen sind dauernt verölt.

Hab jetzt die Adapter eingebaut und von den Kezensteckern die Abschirmung abgemacht. (passen sonst nicht)

 

Choke gezogen 1 mal Gas gegeben und er springt an und läuft rund durch....vielleicht ein Wunder.

 

Will so natürlich nicht Fahren. Auspuff ist bestellt und Motor wird übeholt.....

 

 

Bis auf die Tatsache, dass mein Motor "nur" seit 2003 stand und er mit den Adaptern bei mir nicht besser, sondern mit mehr Aussetzern läuft, decken sich unsere Geschichten lustigerweise fast zu 100%.

 

Ich weiß jetzt aber inzwischen , dass die Startprobleme (Kompression kann ich mangels Messgerät nicht testen) nur von den verölten Kerzen herrühren. Ohne Kerzen auspusten, entölte Kerzen reinschrauben (egal ob Adapter oder Original) und er springt auf den ersten Dreh an. Das reicht erst mal zum Rangieren.

Bild von Bernd.H

Sascha Scheben schrieb:

Für die neuen, sehr schlanken Kerzen, ist doch sicher ein anderer Zündkerzenstecker notwendig, womit einige sicher auch gleich die Zündleitung erneuert und die Kontakte / Verbindungen gesäubert und überprüft haben. Kann es nicht vielleicht schon sein, daß alleine diese Maßnahmen schon die gefühlten Verbesserungen mit sich bringen? Ich kenne es von mir, ich habe etwas Neues eingebaut, dann fahre ich viel bewusster, horche viel, beschleunigere sanfter und gleichmäßiger, kann dies nicht schon den Verbrauch etwas drücken?

 

Hallo Sascha,

es ist verständlich das du nach einem "normalen, einfachen" Grund für die genannten Veränderungen suchst. Ich für meinen Teil hatte nichts außer den Zündkerzen angefasst als ich sie tauschte. Die anderen genannten Möglichkeiten kann ich daher zumindest in meinem Fall ausschliessen. Ich glaube nicht das Kontaktfehler immer die einzig mögliche Ursache sein müssen.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von Matthias vom Bodensee

Nicht umsonst hatte NSU damals beim 871er auch Modelle mit 2 Zündverteilern, um mit versetzten Zündzeitpunkten fahren zu können! Rein um die Abgaswerte verbessern zu können. Mehr Leistung haben die dadurch auch nicht heraus bekommen, laut der einschlägigen Fachlitaratur. Ich meine, das steht im Buch von Dieter Korp (Protokoll einer Erfindung).

 

Beim 4-Kerzer mit 2 HKZ geht das ebenso, indem man theoretisch mit einem Unterbrecher die oberen Kerzen ansteuert und mit dem zweiten die unteren Kerzen und dann eben verschiedene ZZp. fährt. Denkbar wäre die oberen bei 17-18° und die unteren bei 23° zünden zu lassen. Bringt aber insofern sowieso nichts, außer "bessere" Abgaswerte die beim Ro80 nach heutigem Maßstab marginal ausfallen würden. Wenn's eh keine Mehrleistung bringt, kann man es auch bleiben lassen.

Die Verkokung der Brennräume richtet sich m.M.n. aber nicht allein danach wie die Zündkerzenposition ist, sondern auch mit welchem Öl und unter welchen Bedingungen gefahren wird, wie die Ölabdichtung des Motors ist und ob die Vakuumpumpe dicht ist!

 

Interessant finde ich die unterschiedlichen Erfahrungswerte mit diversen Zündkerzen. Der eine schwört auf die AU9EFP, die hatte ich selbst im 1-Kerzer gefahren und die haben nur Probleme gemacht (Zündaussetzer bei 2500 UPM, Glühzündungen bis zum schlagartigen Totalausfall mitten auf der Landstraße). Der nächste hat mit den BR10ET über 7/8000km gute Erfahrungen gemacht (dazu gehöre z.B. ich), die nächsten haben sofort Probleme damit gehabt. Der nächste setzt die LMAR9EJ ein, ist super begeistert, andere machen auch da vielleicht weniger gute Erfahrungen. Uns allen Wünsche ich, dass  wir eine Alternative finden mit der künftig gefahren werden kann bevor der Kerzenvorrat versiegt ist.

Ich verstehe die verhaltene Antwort unseres 2.Vorsitzenden bezüglich der neuen NGK-Kerze vollkommen, da ich lange Zeit die BR10ET gefahren habe und aber dieses Jahr feststellen musste, dass die Glühzündungen bei Bergfahrten verursachen und die Leistung rapide abnimmt. Ich habe den Verdacht, dass der Elektrodenabstand mittlerweile einfach zu groß geworden ist. Die BR10ET haben im Neuzustand schon einen größeren Elektrodenabstand als die Ro80-Kerzen. Und dafür, dass die erst 8000km runter haben sind die schon recht ordentlich runter gebrannt. Vermutlich fährt Mazda beim RX-7 mit einer anderen Sekundärspannung als der Ro80 der Sekundärseitig immerhin stattliche 50.000 Volt zustande bringt.

Kann gut sein, dass sich die LMAR9EJ genauso verhalten, wenn sie längere Zeit in Benutzung sind.

Und was nicht zu unterschätzen ist sind die Zündgeräte die mit Sicherheit heftige Streuungen drin haben aufgrund des Alters der Bauteile. Im Prinzip gehören die HKZ einmal komplett neu aufgebaut um diesen "Störfaktor" aus der Gleichung raus zu nehmen.

Die Zeit wird es zeigen wie lange die Motorrad-Kerzen durchhalten bis sie Probleme machen.

Fairerweise muss man dann aber den niedrigen Preis wieder dagegen halten, wo es dann auch keine Rolle spielt, wenn man alle 8000km 40/50 Euro für 4-Kerzen ausgeben muss. Ich kann mich an Zeiten erinnern, wo ich alle 7500km bei Buchholz neue Zündkerzen bestellen musste, weil die durch waren und schon bei 130 Glühzündungen verursacht haben! Und damals kostete eine Kerze immerhin auch schon 25 Euro/ Stück! Wenn die Haltbarkeit bei 8-10tkm liegt könnte ich persönlich damit leben. Da die Motorradkerzen für ein recht neues Modell sind dürften da langfristig keine Engpässe entstehen!

 

Die Zeit wird es denke ich zeigen. Und da es ja immer noch "Vielfahrer" im Club gibt werden wir da wohl relativ schnell auch Resultate sehen. Die einen fahren eher Landstraße, die anderen mehr Berge... aufgrund unserer Mitgliederzahl gibt es auch unterschiedlich viele Fahrprofile, woraus man sicherlich dann ein Resümee ziehen kann. Ich bin da recht optimistisch!

 

schöne Grüße

Matthias

Bild von Imploder

Matthias vom Bodensee schrieb:

Und was nicht zu unterschätzen ist sind die Zündgeräte die mit Sicherheit heftige Streuungen drin haben aufgrund des Alters der Bauteile. Im Prinzip gehören die HKZ einmal komplett neu aufgebaut um diesen "Störfaktor" aus der Gleichung raus zu nehmen.

 

Der Meinung bin ich als Elektroniker nicht unbedingt.

Ich habe meine funktionierende und eine defekte (dann in dem Zuge reparierte)  HKZ komplett zerlegt, was ja rein konstruktionsbedingt eine Herkulesaufgabe ist.

Ich wollte eigentlich alle Bauteile tauschen, die bekanntermaßen altern. Außer zwei oder drei Elkos habe ich nichts verschleißanfälliges gefunden. Zumal die Schaltung Abgleichwiderstände enthält, also jedes Modul individuell eingestellt wird.

Der Ladekondensator selbst ist ein Folienkondensator, der funktioniert oder er schlägt durch.

Die Halbleiter funktionieren oder sterben, einen Mittelweg gibt es nicht. Es finden sich nur hochwertige Bauteile. Eine funktionierende HKZ dürfte nach meiner Einschätzung genau so gut wie eine neue sein.

Einzig die verwendeten Pertinax-Leiterplatten sind nicht mehr zeitgemäß, aber genau diese zu tauschen wäre Wahnsinn.

Meine defekte HKZ hatte an einer heißen Stelle unter einer Z-Diode eine brüchige Leiterplatte. Wahrscheinlich verursacht durch ein defektes Zündmodul.

 

Was viel wichtiger ist: Der Widerstand des Unterbrecherkontaktes. Die HKZ zündet auch noch bei 30 OHM, aber eben nicht immer. Deswegen unbedingt den Widerstand des U-Kontaktes im geschlossenen Zustand messen, muss glatte 0 Ohm ergeben. Gerade nach langer Standzeit scheint er das nicht immer zu haben, bei mir waren es 65 Ohm in 16 Jahren...

Bild von Imploder

Also, mein sichtlich Kerzen verölender Motor (also überholungsbedürftig), läuft in dem jetzigen Zustand mit den originalen Boschkerzen besser als mit der NGK/Adapterlösung. Dort gibt es mehr Zündaussetzer. Daraus schließe ich, dass die Originalkerzen unempfindlicher gegen Öl sind.

 

Das ist ja was ganz Neues

Bild von Imploder

Ich kanns ja mal filmen, wenn ich Zeit dazu finde. Hinüber ist der Motor sowieso schon...

Bild von Bernd.H

Es ist schon erstaunlich wieviel Erfahrungsberichte Infos und Meinungen zu einem anfänglich als "völlig uninteressant" bezeichneten Thema zusammen gekommen sind.

Die Erwartungen an die Nutzung solcher modernen Kerzen scheinen erstaunlicherweise sehr groß zu sein.

Ich denke man sollte aber realistisch bleiben. Ein Motor der aus allerbesten Mechanikteilen besteht, der perfekt eingestellt ist und sich gewissermaßen im Neuzustand befindet, wird sehr wahrscheinlich nicht noch besser laufen oder noch weniger verbrauchen können. Es wäre etwas blauäugig das zu erhoffen.

 

Ein durchschnittlich "ausgenudelter" Motor, wie es Imploder bezeichnete, könnte aber unter Umständen davon profitieren, denn eine sehr gute Einstellung des Motors alleine dürfte bei vielen nicht mehr alleine zu einem sehr guten Motorlauf führen. Wenn also ein nicht mehr ganz so 100%iger Motor durch so eine einfache Maßnahme hinterher besser läuft, was ist daran bitte verwerflich??

 

BTW finde ich etwas eigenartig solchen Ro Fahrern den Tip zu geben erstmal ihren Motor richtig zu überholen bevor sie durch die Nutzung alternativer Kerzen etwas zu "vertuschen oder übertünchen" suchen. Niemand will etwas vertuschen. So negative Unterstellungen finde ich einfach unnötig in einer sachlichen Diskussion.

Ich glaube bei vielen Mitlesern ist die Motormechanik, Trochoiden, Dichtleisten.... was auch immer nicht mehr so toll das der Ro z.B. die Kompression wie ein Neuwagen hätte. Da nützt dann auch nicht die Zündung und Vergaser perfekt einzustellen. Ab einem bestimmten Punkt läuft er dann einfach nicht mehr immer so richtig 100%ig, aber noch gut genug um den Motor nicht gleich aufwändig zerlegen zu wollen. Das Zünden des Gemisches fällt dem Motor in manchen Fällen schwerer als früher.

 

Nur in solchen Fällen könnte man auf eine eventuelle Besserung zum Guten hin hoffen, sie ist aber bestimmt keineswegs sicher. Wie Holger es schrieb ist es vielleicht einen Versuch wert bevor eine wirkliche Motorüberholung ansteht.

Auch wenn alternative Kerzen bei perfekten Motoren logischerweise keine weiteren Verbesserungen bringen (da sehe ich es genauso wie Andreas Meyer) stellen sie einen Weg dar auch zukünftig noch Kerzen für den Wagen zu bekommen.....und das aktuell zu einem Drittel des bisherigen Preises.

 

Man sollte sich aber nicht zuviel erhoffen, denn wirklich generalüberholungsbedürftige Motoren kann man damit auch nicht zu neuem Leben erwecken, siehe die Erfahrungen von Imploder.

 

P.S. Ich freue mich sehr das doch einige von sehr positiven Erfahrungen bei der Nutzung der genannten Teile berichten konnten. Nur das zählt.

 

Grüße

 

Bernd