Wasserstoff

Bild von rekord

Also erst mal nur die Bilder. Geschichte kommt später (kann jetzt nicht so viel schreiben).

 

Selbst gefertigte wasserstoff zellen (elektrolyse).

 

Am Ro montierte Zellen. Braucht auch Kühlung.

 

 

Stromregulierung (um so 17A). Das Wort "defect" bedeutetd hier nichts.

 

Wasserstoff (KOH) Reservoir und "Bubbler".

 

Wasserstoff beimischung Anschluss an der Vergaser. Ich habe die 18/32HHD (ohne bpass).

 

An und aus geht automatisch. noch ein extra Schalter.

 

Und 100% H2 und modern gegen etwas % H2 und alt.

 

Bild von Heiko Rossnagel

 

Na das ist doch aber mal was für`s Wankel-Journal!!! Wäre toll einen Bericht darüber zu bekommen und unseren Lesern zu präsentieren!!!

 

Bild von Guido

Ich dachte immer : ich bin schon ganz schön verrückt !  Aber es gibt noch viel tollere Schrauber !

 

 

Es muß nicht alles original sein !

Bild von Christoph

Sehr spannende Sache!

 

Und wie verhält sich das im Betrieb?

 

Was genau ist "KOH"?

 

Bester Gruß, Christoph

"Eine Unterscheidung von Perzeption und Illusion ist sinnlos." Humberto Maturana

Bild von Christian von Klösterlein

 

Etwas Geduld bitte!

Alexander-rekord hatte ja in der Einleitung schon geschrieben

kann jetzt nicht so viel schreiben

Dazu sagte er mir, daß er im Augenblick durch eine Blessur am Schreiben gehindert ist. Aber der Bericht kommt noch!

 

Alexander: Gute Besserung!!

 

Mein Motto: Original ist schön, man muß es aber nicht übertreiben

 

Christian von Klösterlein

- Ro 80 Club International -

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Bild von Bernd.H

Hallo Marcell und herzlich willkommen hier im Club.

Kannst du mal kurz erläutern welchem Zweck die der Verbrennung zugeführte Knallgasmischung dient? Anteilsmäßig dürfte die geringe Menge ja kaum eine große Rolle spielen oder täusche ich mich ?

Den persönlichen Schwerpunkten innerhalb deiner Vorstellung nach zu urteilen schätze ich mal es soll mehr PS ermöglichen, richtig?

Oder soll das Sprit sparen? Ich kann mir das alles schlecht vorstellen. Mach uns bitte mal schlauer.

 

Grüße

 

Bernd

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Bild von Imploder

Um die Geheimniskrämerei mal abzukürzen:

Henry Cavendish hat den Wasserstoff entdeckt und in "Cavendishs Apparat" synthetisiert, aber ihn nie technisch nutzbar gemacht.
Etienne Lenoir hat den Gasmotor erfunden, diesen in seine "Hippomobile" eingebaut und neben Wasserstoff auch mit anderen Stoffen betrieben.

Dass dies vor der Verwendung von Leichtkraftstoffen wie Benzin stattgefunden hat, liegt auf der Hand: Benzin muss aufwändig raffiniert werden, Wasserstoff kann jeder mit Wasser und einer Gleichspannungsquelle selber herstellen.
Die Entdeckung des Wasserstoffs erfolgte deswegen naturgemäß früher.

Unabhängig davon, dass damals die Kenntnisse nicht ausreichten zu erkennen, dass das seit Jahrtausenden bekannte Nafta aus verschieden langen Kohlenwasserstoffketten besteht, die man vonenander trennen bzw. verändern kann.
Das Benzin war also zu Lebzeiten von Herrn Cavendish noch gar nicht erfunden!

Das erfolgte erst Anfang des 19. Jahrhunderts.
Selbst das Stadtgas für die Gasmotoren wurde einfach durch Kohlevergasung hergestellt.

Hier die Historie mit "Wasserstoff war zuerst da, dann kam die Ölindustrie und hat alles in die Hand genommen" zu argumentieren, halte ich deswegen für abwegig. Für Wasserstoff war die Zeit noch nicht reif.
Lenoir hat im 19. Jh. gelebt, aber eben auch schon vom Erdöl abstammende Substanzen in seinen Motoren verbrannt, z.B. Petroleum. Warum? Weil es leicht transportabel war...

 

Von Verschwörungstheorien ("kommt man zu anderen Ergebnissen als die, die einem vorgegaukelt werden") halte ich deswegen ebenso nicht viel.
Es wird zuerst immer der billigste und am einfachsten einzuschlagende Weg gewählt.

Benzin war dieser Weg.

Die enorme Explosionsgefährlichkeit von Wasserstoff-Luftgemischen von ca 5-80% Wassterstoffanteil, die leichte Flüchtigkeit und Diffusion durch die Behältnisse, das Problem der Lagerung unter hohem Druck und/oder niedriger Temperatur, das alles war zur Zeit, als man begann, effiziente Verbrennungsmotoren zu bauen, einfach technisch nicht für den Hausgebrauch umsetzbar.

Trotzdem bin ich ebenfalls der Meinung, dass der Wasserstoff eine/die Lösung für die Zukunft ist und nicht die Batterie, zumindest nicht die Batterie alleine.

Ich überlege mir immer wieder, was mit meinen Oldtimern passieren soll, wenn hierzulande Benzin verbrennende Motoren nicht mehr "en vogue" sind, wenn es schwer wird, überhaupt noch an Benzin heranzukommen oder dieses künstlich verteuert wird.

Beim Karmann ist es klar: Elektroanterieb mit Brennstoffzelle und Wasserstoff.
Beim RO80 träume ich regelmäßig davon, diesen irgendwann einmal mit Wasserstoff, verbrannt im Wankel, fahren zu können. Mal sehen.

Bild von Philipp

Man denke an den Absturz des Luftschiffes Hindenburg, das aus patentrechtlichen Gründen (für Deutschland war Helium nicht beschaffbar) mit Wasserstoff gefüllt war... Eine Havarie mit Ansage...

Und jedem, dem beim Batterieladen mal das dabei entstehende Knallgas (Wasserstoff/Luft-Gemisch) um die Ohren geflogen ist, weiß, dass die Verwendung von Wasserstoff im Alltag gewisse Probleme aufwirft.

Gruß

Philipp

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Bild von rekord

Muss sagen: es rotiert besser.

MfG

ab

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Bild von rekord

Von dem Moment an meine Ro wieder fahren konnte und durfte  (2017).

 

Ich habe die standard Lichtmachine wieder verbaut und weiß nicht, was meine H2-Produktion ist. Ich habe keine Ahnung, wie ich sie messen soll, aber sie sprudelt gut.

MfG

ab

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Bild von Imploder

Ich verstehe den Grund der Wasserstoffbeimischung noch nicht ganz.

Der Verbrauch wird sicher nicht gesenkt. Die Energie für die Elektrolyse kommt ja aus der Lichtmaschine.
Er müsste eher mehr verbrauchen, da die LiMa permanent Strom für die Elektrolyse liefern muss.

 

Lüftungsschlitze am Kamin zu?

Der Vegleich hinkt, denn da macht man die Sauerstoffzufuhr zu.

Der beigemengte Wasserstoff im RO benötigt ja noch Sauerstoff zur Verbrennung, dieser wird aber anscheinend nicht zusätzlich beigemischt. Da der RO eher schon "fett" betrieben wird und nur den Sauerstoff bekommt, den der Vergaser samt dem Benzin durchlässt, verstehe ich den Sinn des H2-Beimischung erst recht nicht.
 

Soll der Wasserstoff, weil er leichert verbrennt, einen besseren Wirkungsgrad erzeugen, da in den "Zwickeln" des entstehenden Brennraumes eine bessere Verbrennung stattfindet und somit das Benzin besser mitverbrannt wird?

Bild von rekord

Hallo Andreas,

 

Das Wasser wird durch Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zersetzt. Das kostet Energie. Stimmt. Wenn es wieder "angeschlossen" (wie sagt man das ins Deutsch?) wird, wird Energie freigesetzt. Und Wasser.

 

Die Verbrennung von Wasserstoff ist jedoch viel schneller als ein Benzingemisch. Und das ist vorteilhaft. Die Ausdehnung des Gemisches bei der Zündung erfolgt also bei einem kleineren Kammervolumen (die Scheibe wird dann weniger weit gedreht als bei einem reinen Benzingemisch). Dies hat eine günstigere Auswirkung auf die Arbeit, die der Motor dann leistet.

 

Aber die Bilanz ist nichts. Ich habe es eingebaut, weil es Spaß macht, der Motor spürbar besser läuft (Beifang) und sich das Gemisch leichter entzündet, so dass es auch mit verunreinigten Zündkerzen besser funktioniert.

 

Daneben denke ich, dass sich dieser Weg wieder der Benzinqualität der Vergangenheit nähert, für die dieser Motor ausgelegt ist. Schließlich wird das Benzin immer ärmer.

 

Ich glaube auch, dass er zu einem Umlaufmotor und der Ro80 passt. Aber das ist eine Meinung.

MfG

ab

Bild von ramto171

Sehr coole Sache das mit der Brennzelle, gefällt mir und macht als Zusatz sogar Sinn wenn es die beim Wankel durch die  Brennraumform bauartbedingt mangelhafte Verbrennung in den Schattenzonen aufbessert.

 

Nur bei den bunten Baumarkt Billig-Crimpsteckern wie oben im Bild, die einem in bald jedem Oldy-Motorraum oder unterm Armaturenbrett entgegenlachen, bin ich ein gebranntes Kind - sorry, ich kann sie einfach nimmer sehen! Jeder zweite dieser Baumarkt-Stecker hält nur so la-la weil die Crimpung einfach mehr als bescheiden ist und alleine dort schon am Crimp-Übergangsbereich "Saft" verloren geht weils nur partiell klemmt. Entweder zusaetzlich verlöten oder besser gleich eine vernünftige Crimpzange benutzen (gibts ab 30-40,- bei Conrad oder in Elektrotechnikläden) + prof. Crimp-Ösen (paar Cent / Stk. bei Conrad & Co in allen Formen und Druchmessern) wo wirklich die Kupferkabel-Klemmung komplett 180° umgebördelt wird + auch die Kabel-Zugentlastung bombenfest hält. Und nicht wie bei den bunten Ösen / Steckern meist schon rausrutscht wenn ein Kleinkind ein wenig am Kabel zieht (bei plusführenden Kabeln ist das jedenfalls kein "Pluspunkt", sondern mitunter sogar brandgefährlich).

Wer einmal eine gescheite Crimpzange in der Hand hatte, wirft freiwillig das roten, gelbe und blauen LEGOSTEIN Crimp-Mistzeug in die Tonne, die farblich in jedem Motorraum sofort als "Fremdkörper" indentifizierbar sind.