Hauptscheinwerfer zwecks Reinigung öffnen

Sascha Scheben's picture

Hallo Kameradieschen und Kameraden.

 

Mein jüngst erstandener Gletscherweisser 70er soll die ursprüngliche Front mit den alten (Bilux) Scheinwerfern erhalten.

 

Die Scheinwerfer habe ich schon, nun geht es darum ans Innenleben zu kommen um hier, zum einen etwas zu Säubern, zum anderen um die gelbe Streuscheibe des Blinkers zu entfernen. (Sofern es optisch in Ordnung ist werde ich dann orangene Blinkleuchten einsetzen)

 

Entgegen der üblich bekannten Zustände, daß mir Dichtungen entgegen bröseln, sitz die Dichtung zwischen Streuscheibe und Gehäuse bombenfest. Kennt jemand einen Trick wie ich die Dichtung "Einweichen" oder "Anlösen" kann?

 

Als zweiter Schritt, sofern Teil eins erledigt ist, kommt dann die Frage der erneuten Abdichtung. Hier finde ich im Shop leider keine Dichtung. Kennt jemand eine Alternative oder kann ich hier mit Buthyl-Rundschnur arbeiten, mit der habe ich beim Abdichten der Rückleuchten sehr gute Erfahrungen gemacht.

 

Grüße aus Euskirchen!

 

Andreas Meyer's picture

Hallo Sascha,

warum willst du die alte Dichtung denn ersetzen? Die Scheinwerferdichtungen haben normalerweise fast das ewige Leben, deswegen wurden die bisher auch nicht nachgefertigt.

Anders ist das bei den Nebelscheinwerfern, die sind öfter mal undicht, die Dichtungen für die Streuscheiben gibt es neu im Club.

Viele Grüße
Andreas

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Sascha Scheben's picture

Hallo Andreas!

Ich möchte die Dichtung nicht ersetzen, ich bekomme den Scheinwerfer schlicht und einfach nicht auf (die Streuscheibe vom Gehäuse). Ich wollte da jetzt nicht mit Schraubenzieher oder anderem Gerät ran wodurch mir vielleicht etwas Glas abplatzt. Darum meine Frage nach einem Trick.

Die Dichtung werde ich nach erfolgreicher Öffnung natürlich erhalten, wenn sie noch in Ordnung ist.
Die zweite Frage war nur für den Fall, daß sie nicht in Ordnung sein sollte.

Sascha Scheben, Euskirchen

No Rotor, no Motor!

Sascha Scheben's picture

Es hat mir gestern Abend keine Ruhe gelassen bis es mir schlussendlich geglückt ist die Scheinwerfer zu öffnen!

Mit leichtem Hebeln und Drücken habe ich mich unter Zuhilfenahme von Holzkeil(ch)en, Schraubenzieher und Stecheisen langsam rings herum vorgearbeitet.

Die Prozedur so erschwert hat ein irgendwann erfolgter "Abdichtversuch" mittels Klebstoff, darum saß die Streuscheibe so bombenfest.

Die Dichtgummis werde ich nun vorsichtig von den Klebstoffresten befreien und wieder einsetzen.

Sascha Scheben, Euskirchen

No Rotor, no Motor!