Festsättel vorn ausbauen

Oh weh, so ein bisschen habe ich die Befürchtiung, dass mein Auto eine Never-Ending-Story werden könnte. Nach einem langen Thread in der Rübrik "Zündung" lande ich jetzt hier.

Motor läuft wunderbar, Auto fährt, längere Ausfahrt liegt hinter uns. Wieder zu Hause angekommen ist das Bremspedal butterweich und nach dem Abstellen des Motors steigen leichte Rauchwölkchen aus dem Bereich des Motors auf. Klappe auf, reingeguckt: die Bremsen. Nach dem Abkühlen der Scheiben dann hoch mit der Kiste, auf die Böcke. Räder lassen sich nicht von Hand drehen, Bremsen sind beide fest.

Am nächsten Tag, nachdem alles ganz kalt war, habe ich mir die Bremsklötzer angesehen. Jeweils der innere Kolben ist fest, Klotz lässt sich nicht zurückdrücken. Die Festsättel müssen also raus, die Kolben repariert oder erneuert werden. Nun verzweifle ich an den Festsätteln. Der Ausbau ist in der Reparaturanleitung auf Seite 106 eher halbherzig beschrieben. Lt. Ersatteilkatalog gibt es pro Seite vier Befestigungsschrauben M12x43, SW 19. Finden kann ich pro Seite aber nur zwei und die sind raus. Lösent tut sich jedoch nichts.

Wo sind die beiden anderen versteckt??

 

Danke und Grüße aus Sydney!

Dieter

Wir bitten um Verständnis, dass der vollständige Text dieses Artikels ausschließlich unseren Clubmitgliedern zugänglich ist!

Bild von Joachim Voss

Dieter schrieb:

Oh weh, so ein bisschen habe ich die Befürchtiung, dass mein Auto eine Never-Ending-Story werden könnte. Nach einem langen Thread in der Rübrik "Zündung" lande ich jetzt hier.

Motor läuft wunderbar, Auto fährt, längere Ausfahrt liegt hinter uns. Wieder zu Hause angekommen ist das Bremspedal butterweich und nach dem Abstellen des Motors steigen leichte Rauchwölkchen aus dem Bereich des Motors auf. Klappe auf, reingeguckt: die Bremsen. Nach dem Abkühlen der Scheiben dann hoch mit der Kiste, auf die Böcke. Räder lassen sich nicht von Hand drehen, Bremsen sind beide fest.

Am nächsten Tag, nachdem alles ganz kalt war, habe ich mir die Bremsklötzer angesehen. Jeweils der innere Kolben ist fest, Klotz lässt sich nicht zurückdrücken. Die Festsättel müssen also raus, die Kolben repariert oder erneuert werden. Nun verzweifle ich an den Festsätteln. Der Ausbau ist in der Reparaturanleitung auf Seite 106 eher halbherzig beschrieben. Lt. Ersatteilkatalog gibt es pro Seite vier Befestigungsschrauben M12x43, SW 19. Finden kann ich pro Seite aber nur zwei und die sind raus. Lösent tut sich jedoch nichts.

Wo sind die beiden anderen versteckt??

 

Danke und Grüße aus Sydney!

Dieter

 

Hallo Dieter.

die Festsättel werden mit je 2 Schrauben M 12 X45 gehalten

 

Gruß

Joachim

                                          

Bild von Gerhard

Hallo Dieter,

es sind 2 Schrauben je Festsattel, die man von oben sofort sieht. Was bei Dir jetzt aber dagegen steht, die Sättel abzuheben ist, dass sie ja noch klemmen. Du musst daher die Beläge auseinanderdrücken, nachdem was Du beschrieben hast, müssen die inneren Beläge weiter nach innen. Da das Auto ja etwas gefahren ist, müsste sich das eigentlich machen lassen.

Das gängig machen ist allerdings wieder etwas blöd. Ich habe mir dazu eine Ölpresse aus dem Baumarkt geholt mit einem Gewindeanschluss entsprechend Bremsleitung. Dann auf alle Löcher im Sattel eine Verschlussschraube ( wie zur Entlüftung) und man kann den Kolben rauspumpen. Vorsicht, den letzten Teil des Weges fliegt er!

Wenn Du Glück hast geht es auch ohne Ölpresse mit Pressluft. Die Stopfen auf den übrigen Löchern brauchst Du dann aber auch. Die sind übrigens auch an den hinteren Backen dran, denn Entlüften musst Du sowieso.

Gerhard

Bild von ingbw

Dieter schrieb:

 Lt. Ersatteilkatalog gibt es pro Seite vier Befestigungsschrauben M12x43, SW 19. Finden kann ich pro Seite aber nur zwei und die sind raus. Lösent tut sich jedoch nichts.

wie der Namenskollege aus dem Norden schrieb, 2 Schrauben pro Sattel und die Klötze müssen raus, ev. reicht es nur den Klotz auf einer Seite rauszunehmen. Normalerweise kriegt man die Klötze unter Androhung roher Gewalt (mit einem Hebel knippen aber nicht die Scheiben verbiegen) raus. Da liegen auch noch 2 Bleche neben den Klötzen, die sich gern verkeilen.

Bei der Gelegenheit an die Bremsflüssigkeit denken. Wenn Du die bereits "gekocht" hast, könnte die auch hin sein.

Gruß nach downunder

 

Joachim

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noli turbare circulos meos (Archimedes)

Hallo,

mit den vier Schrauben sind vielleicht diejenigen gemeint, die die beiden Hälften der Bremssättel zusammenhalten.

Die soll man nicht lösen. 

Die Frage ist, ob man nur die Kolben gängig machen oder den Sattel gänzlich überholen will.

Wenn nur ein Kolben fest sitzt, reicht es diesen nach Ausbau der Klötze ein paar mal raus und rein zu bewegen, wenn die Gummimanschetten kaputt sind reicht das aber nicht mehr, dann muß der Sattel raus und alles was im Rep-Satz drinn ist eingebaut werden.

Da liegt auch eine Anleitung bei, damit gehts ganz gut.

Gruß

Arne

MERKE: Überholen ohne einzuholen ist die Devise,
ein Kreis ist eben ein rundes Quadrat!!!

Bild von Ralf

Dieter, wenn du schon solche Probleme hast: Damit es eben keine Never Ending Story wird, überhole aus diesem Anlass / lasse überholen das ganze Bremssystem.

Bei den Bremsen hört der Spaß auf.

 

Uff, wenn ich Euch nicht hätte...

Ja, beide Festsättel sind raus. Ein Kolbenpaar war beim Zurückdrücken ziemlich hartnäckig. Feinfühlige. rohe Gewalt (was für eine Mischung) hat geholfen - natürlich ohne die Bremsscheibe als Widerlager für den Hebel zu nutzen.

Alle acht Dichtungen sehen grottig aus, so dass ich mich, auch Eurem Rat folgend, entschlossen habe, die Festsättel überholen zu lassen. Sie sind seit einer Stunde bei http://www.clutchandbrake.com.au/index.php und damit hoffentlich in guten Händen.

Der Meister dort ist sich nicht sicher, ob er einen Reparatursatz oder ggf. neue Kolben finden kann, ist aber optimistisch. Sollte er kein Glück haben: gibts so etwas in Deutschland noch irgendwo? In der Liste des Vereins habe ich nichts gefunden.

Viele Grüße aus Sydney!

Dieter

Bild von ingbw

Dieter schrieb:

Der Meister dort ist sich nicht sicher, ob er einen Reparatursatz oder ggf. neue Kolben finden kann, ist aber optimistisch. Sollte er kein Glück haben: gibts so etwas in Deutschland noch irgendwo? In der Liste des Vereins habe ich nichts gefunden.

Hallo Dieter,

 

Reparatursatz ist kein Problem, Teilenr. steht in anderen Beiträgen im Forum. Kolben keine Ahnung, aber wenn die Kolben hin sind, ist doch vermutlich auch die Zylinderwandung hin. Ich habe nach über 20 Jahren Standzeit ähnliche Probleme wie du gehabt. Sättel demontiert, gesäubert, Kolben- und Zylinderflächen schön poliert dabei auf Beschädigungen überprüft (Rost, Riefen), Reparatursatz verwendet und alles schön mit Bremspaste wieder zusammengesetzt. Das dann anschließend auch an der Hinterachse gemacht, weil nachdem vorne alles ok war, neue Bremsflüssigkeit, optimaler Druck durch neuen HBZ, die Manschetten den Geist aufgaben. Diese Vorgehensweise hat Ralf weiter oben ja schon empfohlen.

 

Joachim

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noli turbare circulos meos (Archimedes)

Bild von Andreas Meyer

Hallo Dieter,

 

die Reparatursätze für die Sättel gibt es im Clublager. Ebenso im Clublager vorhanden sind neue Bremsschläuche und neue Hauptbremszylinder.

Und wie hier bereits empfohlen wurde... Am besten gleich das komplette Bremssystem überholen, falls das vorher noch nie gemacht wurde.

 

Rotierende Grüße

Andreas

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Hallo,

 

die Prozedur habe ich auch schon hinter mich gebracht. Den HBZ hatte ich allerdings auf dem freien Markt erstanden, da es ihn noch neu für recht wenig Geld von einem anderen Hersteller gibt.

 

Beim Wiederbefüllen der Anlage dran denken, nicht DOT4, 5.1 oder 6 zu nehmen, sondern DOT 3. Hintergrund ist, dass die Autos bis Mitte/Ende 1980er Jahre noch mit Dichtungsmaterialien ausgestattet wurden, die mit den Rezepturen von DOT4 und neuer nicht wirklich in allen Fällen gut zurechtkommen. Es ist dann ziemlich schade, wenn man die Bremsanlage überholt hat, und es tropft nach einigen Monaten. Wer natürlich überall neue Gummiteile verwendet hat (aber wer weiß schon, wie alt die sind), ist auf der sicheren Seite.

 

Grüße

RoRoRo

Bild von Ralf

Noch besser: DOT5-Bremsflüssigkeit auf Silikonölbasis (nicht 5.1!). Nicht hygroskopisch, nicht agressiv, keine Korrosionsschäden mehr, nie mehr wechseln. M.E. ideal für wenig gefahrene Oldtimer.

Man soll allerdings alles zerlegen, wirklich bis auf den letzten Tropfen entleeren, und die Dichtungen & Schläuche tauschen, bevor man sie einfüllt - was man bei einer Generalüberholung aber sowieso macht.

 

Bild von Matthias vom Bodensee

Hallo zusammen,

 

das mit der Silikonbremsflüssigkeit hab ich mir auch schonmal überlegt.

Es hat tatsächlich den Vorteil, dass sie im Prinzip nicht mehr gewechselt werden braucht.

Andererseits, wenn die nie gewechselt wird spült es auch nie den Abrieb der Manschetten aus dem System raus was u.U. wieder zu Ausfällen führen kann.

Was man auf alle Fälle vermeiden sollte ist die Silikonbremsflüssigkeit bei einem normalen Bremsflüssigkeitswechsel gegen die herkömmliche zu tauschen, denn ob man alle Reste der herkömmlichen Flüssigkeit raus bekommt ist fraglich. U.U. fängt dann der klägliche Rest der normalen Flüssigkeit wieder an zu kochen bei starker Beanspruchung der Bremsen und was das heißt bzw. für Auswirkungen hat kennen wir. Also wenn schon Silikon dann nur wenn man alle Sättel zerlegt und überholt und dann auch die Leitungen leer spülen. Den Bremskräftregler und den HBZ natürlich nicht vergessen!

Und die Bremsschläuche sind nach ner halben Ewigkeit auch nicht zu unterschätzen. Oftmals quellen die gerne nach innen zu sodass zwar Flüssigkeit an die Bremssättel kommt, jedoch nicht mehr zurück strömen kann, weil die Schläuche zu sind.

 

Übrigens ich kenne mindestens 4 Autos bei denen die Bremssättel in zwei Hälften zerlegt worden sind die heute noch dicht sind und einwandfrei funktionieren.

 

schöne Grüße und guten Rutsch

Matthias vom Bodensee

Bild von Ralf

Mit Silikonöl auch kein Quellen der Schläuche mehr...

Bild von Matthias vom Bodensee

Das mag schon sein.

 

Porös werden die Dinger deswegen trotzdem noch. Das muss jeder für sich selbst wissen was er macht.

Ich Denk mal wer ohnehin nicht viel fährt für den rechnet es sich sicher auf Silikonöl umzustellen oder wer gerne mal vergisst regelmäßig die Bremsflüssigkeit zu wechseln. (:-)))) Schlecht ist die Idee eine Bremsflüssigkeit herzustellen die nicht mehr gewechselt zu werden braucht sicher nicht gewesen!!

 

Schöne Grüße

Matthias

Bild von Andreas Bertsch

Hallo Matthias

man kann die Bremssättel problemlos zerlegen und wieder neu zusammenbauen, jedoch sollte man dabei neue Kanaldichtringe verwenden, denn die alten sind meistens schon etwas verhärtet und gepresst. Auch darf man das vorgeschriebene Anzugsmoment nicht überschreiten, da es sich bei den Sätteln um Dehnschrauben der Festigkeitsklasse 11.9 handelt. Keinesfalls dürfen die Schrauben galvanisch bearbeitet werden (verzinken etc.) weil durch die Wärmebehandlung sich die Festigkeit verändern kann. Die M7 Schrauben für die hinteren Bremssättel in der entsprechenden Festigkeitsklasse und das Anzugsmoment für vorn und hinten sowie Kanaldichtringe habe ich normalerweise lagernd. Ich habe auch fertige Bremssättel, galvanisch verzinkt, gehont und mit neuen Dichtsätzen verbaut im Austausch gegen alte Bremssättel lagernd.

 

Gruß Andreas

Bild von Holger

Hallo Andreas,

Deine Antwort impliziert, dass man die (vorderen) Schrauben wiederverwenden kann. Das ist bei Dehnschrauben nicht allgemein möglich, wird häufig vom Hersteller ausgeschlossen (wenn Dehngrenze überschritten). Soweit mir bekannt, macht ATE dazu keine Angaben (weil sie das Teilen der Bremssättel nicht freigeben). Hast Du eine entsprechende Info bezüglich der Wiederverwendbarkeit der Dehnschrauben?

Beste Grüße

Holger

Bild von Andreas Bertsch

Ja,

man kann die Dehnschrauben 2-3 mal verwenden wenn sie mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festgezogen werden, jedoch sollte man wissen, ob sie jemals schon mal geöffnet wurden oder/und beim anziehen überstreckt wurden. Die vorderen M11 Schrauben sind hier unkritischer als die hinteren M7, da diese oftmals beim lösen reißen.

ATE wird niemals solche Informationen öffentlich machen.

 

Gruß Andreas

Bild von Andreas Meyer

Hallo,

 

die Reparatursätze aus aktueller Produktion, genauso die Schläuche, sind durchaus DOT4 / 5 / 5.1 tauglich!

 

Wer alles überholt, hat ja keine alten Manschetten mehr drin... Und wer nicht alles überholt, der braucht sich sowieso nicht wundern, wenns nach kurzer Zeit der Inbetriebnahme wieder Probleme gibt...

 

Rotierende Grüße
Andreas

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Vielen Dank für die zusätzlichen Tipps zur Bremsflüssigkeit!

Die Bremsen hinten hatte ich schon vor gut einem Jahr komplett erneuert - ebenso den Hauptbremszylinder. Jetzt also die Festsättel vorn. Demnach sollte es doch relativ egal sein, welche Bremsflüssigkeit ich verwende - solange sie oberhalb von DOT.3 ist. Die auf Silikonölbasis ist natürlich verlockend - wenn sie nicht hygroskopisch ist. Mal sehen, ob es die in Australien gibt - und was sie kostet.

Bis zum 30.12. bin ich noch beruflich in Myanmar (Burma). Im neuen Jahr werde ich dann alles wieder zusammenbauen und hoffen, dass der Ro wieder ordentlich läuft. Will endlich mal eine wirklich längere Strecke fahren und ein paar Fotos machen!

Euch allen vielen Dank und wunderbare Feiertage!

Gruß aus Yangon/Rangun

Dieter

So, jetzt sind die Festsättel wieder drin. Sehen aus wie nagelneu - die Firma, die sie repariert hat, hatte sie eisgestrahlt. Heute Vormittag haben wir enlüftet. So, wie im Handbuch beschrieben, können wir das hier nicht machen. Wir haben weder Druckluft noch den entsprechenden Deckel (mit Ventil) für die Bremsflüssigkeitsbehälter.

Nun haben wir es also "klassisch" versucht. Zuerst rechts hinten, dann links hinten, dann alle vier Ventile vorn rechts und schließlich beide Ventile vorn links.

Das Ergebnis ist mäßig. Er bremst zwar gut und offensichtlich auch nicht einseitig - doch der Pedalweg ist wesentlich länger als zuvor.

Frage: Kann man unseren Ro überhaupt so entlüften, wie wir das beim Käfer früher immer gemacht haben? Oder ist zwangsläufig Druckluft und die entsprechende Behälterkappe erforderlich?

Ich freue mich auf Eure Antworten!

Viele Grüße aus der Mittagshitze bei gut 33 Grad!

Dieter

Hallo,

 

ja, den kann man mittels Helfer, der das Bremspedal feinfühlig bedient, entlüften. Bei meinem war damals der zweite Deckel auf dem Bremsflüssigkeitsbehälter zu dem Zeitpunkt undicht, daher konnte ich auch nicht mit Druckluft entlüften. Es ging problemlos mit dem Bremspedal.

 

Wenn ich mich richtig entsinne, stehen in den Tips und dem Wartungsheft aber unterschiedliche Vorgehensweisen drin. Die Reihenfolge ist unterschiedlich und in einer Anleitung steht, man soll den BKR an der Hinterachse gedrückt halten.

 

Mein Werkstattmeister hat nur geschnaubt und gemeint, wir machen das so, wie er das die ganzen 70er Jahre gemacht hat - der Erfolg gab ihm Recht.

 

Grüße,

Micha

Hallo, meine Sättel sind auch alle (noch) raus incl. HBZ, aber bereits mit neuen Dichtungen versehen. Warum schreibt hier denn keiner, dass zum Ausbau der Anlasser raus muss?...  Zuerst war es schwer, die jeweils 2 Bolzen der vorderen loszubekommen. Ich habe es aber mit Ringschlüssel und Verlängerungsrohr geschafft. Ich überlege noch, ob ich Silkonflüssigkeit nehmen werde. Gruß. Rolf

Bild von Andreas Meyer

Naja, wahrscheinlich hat das jeder für selbstverständlich angesehen, dass neben dem Luftfilter auch der Anlasser raus muss... Wie soll man da auch sonst drankommen?

 

Rotierende Grüße

Andreas

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Hallo,

 

ich habe mehrere vordere Bremssättel und da gibt es einen Unterschied.

Es gibt Kolben bei denen ist die Auflagefläche mit welcher der Klotz gegen die Scheibe gedrückt wird ein Ring mit einer Stärke von ca. 4 mm und einem Durchmesser, der geringfügig kleiner als der Kolbendurchmesser ist. Und es gibt welche, bei denen ist es nur ein halber Ring, also ein Halbkreis und bei diesen Bremssäteln ist ein Spezialwerkzeug in Form einer Lehre erforderlich, um die Aussparungen der beiden Kolben in die richtige Lage zu einander zu bringen.

 

Warum ist dieses Ausrichten der Kolben erforderlich und warum gibt es diese beiden beschriebenen Ausführungen der Bremssättel?

 

Desweiteren soll zwischen den Kolben und dem Bremsklotz ein Blech eingelegt werden, das mit den Stangen welche die Klötze halten ebenfalls befestigt wird.

 

Dieses Blech wird in verzinkter und in beschichteter Ausführung geliefert, die verzinkte Ausführung hat eine geringfügig größere Materialstärke. 

 

Was soll dieses Blech bewirken, soll es ein Quitschen verhindern oder soll es etwas ausgleichen? Wie ist seine Wirkungsweise?

 

Ja, ja immer diese Fragen...cool

 

Gruß

 

Arne

MERKE: Überholen ohne einzuholen ist die Devise,
ein Kreis ist eben ein rundes Quadrat!!!