neue Stoßdämpfer vorne passen nicht wirklich...

Bild von Bernd.H

Hallo Leute,

heute wollte ich meine vorderen Federbeine wieder zusammen bauen und musste feststellen das die neuen Bilstein Stoßdämpfer aus dem Clublager zwar in das alte Federbeingehäuse von BOGE hinein passen, sich dort aber nicht wirklich festschrauben/festspannen lassen.

Nach kurzer Ursachensuche war klar wo das Problem liegt.

Die Bilsteineinsätze sind ca. 4mm zu kurz geraten. Das führt dazu das selbst bei fest angeknallter Befestigungsmutter die Unterkante des Stoßdämpfereinsatzes noch keinen "Bodenkontakt" im Federbeingehäuse hat.

Der Stoßdämpfer hat somit Spiel und schlackert im Gehäuse umher, ich betone bei FEST angeknallter Mutter.

 

Da habe ich nicht schlecht gestaunt als ich das heraus fand. .... Mit so einem Problem hätte ich nun gar nicht gerechnet.

 

Meine Frage: Hätte ich ganz andere Stoßdämpfer für vorne kaufen müssen, die speziell nur in ein BOGE Gehäuse hinein passen?

Oder muss ich noch was unter den Stoßdämpfereinsatz legen damit dieser im Gehäuse "Bodenkontakt" bekommt?

 

Grüße

 

ein ratloser Bernd

Bild von Bernd.H

Ergänzung:

 

Das Fahrzeug ist von 10.1975, Modell 76.

Folgende Bezeichnung findet sich auf meinem BOGE Gehäuse:

 

1 0221 32 136 0

B 80 56 01 521

 

Bestellt hatte ich die Stoßdämpfer in neuer Ausführung für den 75er Ro. Ich hoffe das war richtig?

Vielleicht habe ich auch die alte Ausführung geliedert bekommen? Wie kann ich das prüfen?

 

EDIT: geliefert wurde mir korrekter Weise die neue Ausführung. Es bleibt spannend.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von Andreas Meyer

Hallo Bernd,

 

dieses Problem hatte ich noch nie und ich habe schon mehrere Sätze Bilstein Dämpfer verbaut...

 

Ist das Gewinde im Boge-Gehäuse in Ordnung? Hast du das Problem bei beiden Dämpfern?

 

Viele Grüße
Andreas

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Bild von Bernd.H

Hallo Andreas, ja das Gewinde in beiden Federbeingehäusen ist völlig in Ordnung. Es ist etwa 10mm hoch, ebenso wie das Gewinde an der Mutter des Bilsteinstoßdämpfers auch etwa 10mm Höhe besitzt.

Das Verhalten ist auch bei beiden Federbeinen das gleiche.

Ich kann die Mutter des Stoßdämpfers (eigentlich ist das ja ne Schraube, aber egal) diese 10mm in das Gewinde des Federbeingehäuses ganz einfach hinein drehen ohne das der Stoßdämpfer dann endlich mal Bodenkontakt im Gehäuse bekäme.

Es fehlen dann noch etwa 4mm bis der Stoßdämpfer Bodenkontakt bekommen würde.

Das Gewinde ist aber schon voll ausgenutzt. Man könnte nun mit brutaler Gewalt versuchen die Mutter noch etwas weiter draufgedreht zu bekommen, aber ich bezweifele das das überhaupt möglich wäre und ganz sicher auch keine 4mm weil das Gewinde im Gehäuse ja bereits zu Ende ist.

 

Bei der alten Ausführung soll das Federbeingehäuse ein bisschen anders aussehen aber ich besitze ja die neue Version des Federbeins vorne.

Ich habe schon überlegt ob im Original irgend eine Art "Unterlage" im Federbeingehäuse unten drinnen lag, also unter dem Stoßdämpfer, die ich evtl. zusammen mit den alten Stoßdämpfern versehentlich beim Ausbau mit weggeschmissen habe? Leider sind die alten Stoßdämpfer schon entsorgt.

 

Beste Grüße

 

Bernd

Bild von Andreas Meyer

Hallo Bernd,

 

kannst du mir die Dämpfer und die Gehäuse bitte zusenden?

Das muss ich mir anschauen, irgendwas stimmt da nicht.

 

Bisher hatte ich damit noch nie Probleme und es gab auch bisher noch keine einzige Reklamation.

 

Viele Grüße
Andreas

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Bild von Gerhard

Ich habe das Problem bei meinem neuen auch. Die Stange des Dämpfers hat ca 2mm Spiel. Das klappert beim Fahren. Gibt es schon einen Abhilfevorschlag???

Bild von Bernd.H

Hallo Gerhard,

meinst du mit Spiel das du die Kolbenstange im eingebauten Zustand seitlich bewegen kannst, also etwas kippeln kannst?

Oder kannst du den Dämpfer an der Kolbenstange nach dem Einschrauben noch etwas in der Höhe bewegen?

Wenn eines der beiden genannten Dinge (oder beides) der Fall ist hat der ganze Dämpfereinsatz noch Luft bis zum Gehäuseboden.

Ist die Mutter bei Dir schon bis zum Anschlag in das Gehäuse eingeschraubt? Bei mir geht das gar nicht weil das Gewinde im Gehäuse nicht tief genug hinein ragt.

Ich habe die Luft zwischen Dämpferunterseite und Gehäuse durch passende M20 Unterlegscheiben beseitigt, die ich in das Gehäuse unter den Dämpfer gelegt habe. Die passten genau hinein.

Danach konnte ich den Dämpfer mit der großen Mutter endlich korrekt festziehen.

Jetzt wackelt da nichts mehr.

 

Beste Grüße

 

Bernd

Bild von Gerhard

Hallo Bernd,
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Die Lösung mit der Unterlegscheibe ist ja einfach.

Bild von Bernd.H

Ja das ist sie Gerhard, eine schmale M20 Scheibe passte bei mir genau in das verjüngte untere Stück des Gehäuses in das der Stoßdämpfer hinein ragt.

Beträgt die Luft unter dem Stoßdämpfer mehr als ca. 2,5mm dann reicht eine Scheibe nicht mehr aus und es muss eine zweite hinein.

Ideal finde ich die Lösung nicht aber ganz sicher besser als mit einem lose umher schlackernden Dämpfereinatz herum zu fahren.
 

Besser wäre vielleicht ein gewölbte Scheibe die der Kontur von Gehäuseboden und Dämpfereinsatz folgt. Bisher habe ich mit der einfachen Lösung aber noch nichts negatives festgestellt.

Wenn der Stoßdämpfereinsatz ca. 3 - 5mm länger gefertigt wäre würde das Problem gar nicht auftreten.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von Andreas Meyer

Hallo zusammen,

kann mir bitte mal irgendjemand, der dieses Problem hat, ein Dämpfergehäuse samt Bilstein Patrone zum Anschauen bzw.
Prüfen schicken?

Ich habe diese Dämpfer schon öfter verbaut, hatte noch nie Probleme damit, ich möchte mir das einmal anschauen...

Viele Grüße
Andreas

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Bild von Gerhard

Hallo Andreas
Ich halte es für ausreichend, Unterlegscheiben M20 beizulegen und einen Prüfhinweis zu geben. Wahrscheinlich ist das geschnittene Gewinde in einigen Dämpfergehäusen zu kurz. Ärgerlich ist es, wenn man erst bei der Probefahrt und nach langer Suche das Problem erkennt.

Bild von Andreas Bertsch

Hallo

dies löst aber das Problem nicht wirklich. Ich gebe Andreas damit recht, dass er unbedingt ein solches Paar überprüfen muss. Vielleicht haben die Stoßdämpfer ein massliches abweichen gegenüber einer früheren Liefercharge oder es gibt unterschiedliche Stoßdämpfergehäuse die noch niemandem aufgefallen sind. Die Ursache muss vom Club herausgefunden werden, auch wenn man durch solche Lösungen mit der Beilagscheibe ans Ziel kommt.

Wäre schön wenn man Andreas einen solchen Stoßdämpfer zur Verfügung stellen könnte.

 

Gruß

Andreas

 

Bild von Andreas Meyer

Hallo,

 

ja, so ist es... Die Ursache muss gefunden werden und dann müssen wir schauen, wie wir das Problem lösen. Das Spiel einfach mit einer Beilagscheibe zu beseitigen ist nun wirklich keine zufriedenstellende Lösung...

 

Viele Grüße
Andreas Meyer

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Bild von Bernd.H

Meiner Meinung nach wäre die Lösung den Stoßdämpfereinsatz 4mm länger fertigen zu lassen. Ich meine dabei den gelben zylindrischen Teil des Stoßdämpfers. Das stört die nicht weiter wo sich der Dämpfer jetzt schon korrekt fest ziehen lässt, rettet aber die Montage bei denen wo es jetzt nicht ohne Unterlage geht.

Meine Dämpfer sind bereits verbaut und im Einsatz. Andreas hat von mir diverse Bilder und sogar ein Video erhalten. Wir hatten auch telefoniert. Ich glaube ehrlich gesagt nicht das sich an der Einschätzung des ganzen noch weiter etwas ändern könnte nur weil man sie real selber in den Händen hält. Denn die Fakten wie Gewindelänge, Gewindegängigkeit, Stoßdämpferlänge etc. sind ja jetzt schon abgecheckt. Ich bin gerne bereit auf weitere Detailfragen zu antworten wenn ich dafür nicht wieder alles zerlegen muss. :)

 

Grüße

 

Bernd

Bild von Joachim Voss

 

Hallo Bernd.

 

Habe beim letzten Lagerfest mir einen Satz Stoßdämpfer für

denn 77 NSU Ro80 mitgenommen und zu hause eingebaut

und da gab es keine Pobleme mit den Stoßdämpfer einbau.

 

Gruß

Joachim

                                          

Bild von Gerhard

Ich habe jetzt den 2. Dämpfer demontiert. Hier ist kein Klappern und alles ok. Ich kann aber nicht sicherstellen, ob beide Federbeine wirklich beim Bau des Autos schon ein Pärchen waren.

Oder sind das gar keine Ro80 Dämpfer? Kann ja sein, daß versehentlich ein Paar Dämpfer von einer anderen Nachfertigung mit in unsere Lieferung gerutscht ist... Bei einer Computergestützten Fertigung sind 4 mm Toleranz kaum moeglich. Der K70 hat übrigens ganz ähnliche Dämpfer, die sind nur ganz leicht kürzer

MERKE: Überholen ohne einzuholen ist die Devise,
ein Kreis ist eben ein rundes Quadrat!!!

Bild von Bernd.H

Zumindest die Länge des gelben zylindrischen Teils des Dämpfers entspricht dem wie es auch beim Dämpfer von Andreas Meyer war, ich glaube es waren 33,5cm (weiß ich jetzt aber nicht mehr ganz genau). Das hatten wir verglichen und es passte.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von Andreas Meyer

Hallo zusammen,

 

also mir ist ehrlich gesagt noch überhaupt nicht klar, warum manche dieses Problem haben und manche nicht. Gestern hat sich einer gemeldet, der dieses Problem nur auf einer Seite hatte...

Deswegen bin ich nach wie vor auf der Suche nach einem Dämpfergehäuse, das dieses Problem aufweist und das ich dann mit einem Dämpfergehäuse von mir in jedem Detail vergleichen kann.

 

Bisher gibt es nur Vermutungen, aber ich werde aufgrund von Vermutungen nicht die Einsätze ändern lassen...

 

Viele Grüße
Andreas

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Bild von Christian von Klösterlein

 

Also, Jungs,

nun helft doch mal Andreas Meyer!

Es gibt da wohl ein Problem Nachfertigungsstoßdämpfer <-> Dämpfergehäuse, aber ich gebe Andreas recht wenn er sagt daß er ohne Beweisstücke nichts tun kann.

Wer kann seine nicht-passenden Federbeine an Andreas schicken?

Nur mal so zwei Ideen:

- Wenn jemand noch Ersatzfederbeine hat, z.B. aus einem Schlachtauto, oder sich die besorgen kann, dann kann er die ja vorübergehend unter sein Auto setzen. Ein Federbein wechseln hat bei mir mal 25 oder 30 Minuten gedauert, zwei wechselt man also in einer Stunde.

- Wer noch einen zweiten Ro hat kann doch den mit den Federbeinproblemen eine zeitlang nicht benutzen.

- ...   ...

Bitte, rafft Euch auf, an die Arbeit!

Andreas setzt sich so rührend ein, unterstützt ihn.

 

Mein Motto: Original ist schön, man muß es aber nicht übertreiben

 

Christian von Klösterlein

- Ro 80 Club International -

Internationale Kontakte

 

Bild von Gerhard

Ich würde dem Andreas ja gerne helfen, aber so einfach ist das nicht.

 Um das Klappern zu prüfen und der Ursache auf den Grund zu gehen, muss das Federbein demontiert und zerlegt werden. Bei dieser Arbeit habe ich auf einer Seite schon den Innensechskant an der Dämpferstange demoliert, d.h. die M14 Mutter lässt sich erst mal nicht demontieren und danach nicht mehr anziehen. Hier habe ich mir jetzt geholfen. Noch einmal geht das nicht, dann ist der Dämpfereinsatz hin. Die heutigen selbstsichernden Muttern sichern wirklich recht gut.

Ich komme mir aber auch etwas dumm vor, wenn jemand meint, eine Mutter die ich nicht eindrehen konnte bis zum Anschlag würde er jetzt mal eben reindrehen. Der Spezialschlüssel ist auch nicht für Gewaltaktionen geeignet, ohne die Führungsmutter am Dämpfer zu vernudeln.

Deshalb hier die Fakten:

Die Mutter am klappernden Dämpfer schließt nicht bündig mit dem Rohrrand ab ( ca 2mm)  auch nach festestem Anziehen. Deshalb klappert die Patrone ohne Unterlegscheibe. Grund ist, dass das Rohrgewinde nicht tief genug ist.

Ein Nachschneiden des Gewindes im Rohr ist schwierig ohne einen Spezialschneider, den ich nicht habe.

Man könnte jetzt die Länge der Mutter und die Länge der Patrone im Clublager auf Streuungen untersuchen. Ich erhoffe mir davon nichts. Das wären aber auch die fehlenden Beweismuster, um beim Lieferanten zu reklamieren, wenn hier Längenstreuungen zu groß wären,

Als Abhilfe geht die Unterlegscheibe oder ein Wegdrehen der letzten 3 mm am Gewinde der Mutter, damit sie sich auch bei fehlendem Gewinde im Rohr bis zum Anschlag eindrehen lässt.

Ich vermute, dass die Gewindetiefe bei der Ursprünglichen Ausführung nicht die Rolle spielte.

Ich hoffe Andreas damit geholfen zu haben. Ihm ist ganz sicher kein Vorwurf zu machen.

 

 

 

Bild von Bernd.H

"...Die Mutter am klappernden Dämpfer schließt nicht bündig mit dem Rohrrand ab ( ca 2mm)  auch nach festestem Anziehen. Deshalb klappert die Patrone ohne Unterlegscheibe. Grund ist, dass das Rohrgewinde nicht tief genug ist...."

 

Dieser Aussage kann ich mich nur anschliessen! Genau so ist es!

 

Ich möchte die Gründe dafür noch etwas erweitern:

  1. Das Gewindestück an der Mutter am Dämpfereinsatz ist recht lang bemessen und muss daher sehr tief in das Stoßdämpfergehäuse eingeschraubt werden.
  2. Das Gewinde im Gehäuse ist nicht sonderlich tief hinein geschnitten worden, was dazu führt das man das widerum recht lang bemessene Gewinde nicht tief genug hinein drehen kann. Genau diese Kombination ist es die zu dem Problem führt!

 

Wenn zu Punkt 2 noch Fertigungstoleranzen hinzu kommen dann tritt dieses Problem bei einem auf und ein anderer hat es wieder nicht. Der Glückliche kriegt es halt ein oder zwei Umdrehungen weiter hinein gedreht und dann reicht es vielleicht gerade eben so aus. Aber die Länge des Einsatzes ist wirklich grenzwertig, siehe dazu mein letzter Satz (P.S.) ganz unten.

 

Als Abhilfe kommen mir drei Dinge in den Kopf:

  1. Die Mutter am Dämpfereinsatz (eigentlich ist es ja eine Schraube...) künftig mit kürzeren Gewinde fertigen lassen, bzw. dieses bei Auftreten dieses Problems durch den Anwender eigenständig kürzen lassen.
  2. Den zylindrischen Teil des Stoßdämpfers ca. 4mm länger fertigen lassen.
  3. Eine wie auch immer geartete Unterlage unter den Dämpfereinsatz in das Stoßdämpfergehäuse einlegen.

 

P.S.

Bei einem Dämpfer war die Luft unter dem Stoßdämpfereinsatz so groß das auch eine komplett bis zum Anschlag eingeschraubte Mutter das Spiel nicht völlig beseitigt hätte. Da war die Unterlage unter dem Dämpfer schlicht nötig.

 

Ich möchte ehrlich gesagt nicht wissen wieviele derzeit mit klappernden Stoßdämpfereinsätzen herum fahren und sich dieses Problems gar nicht bewusst sind und einfach nur die Mutter eingedreht haben bis es schwer ging und fertig.... :)

Ich glaube das werden einige sein.

 

 

Grüße

 

Bernd

Bild von Doppler Peter

Man kauft ein Ersatzteil ,man baut es ein und es passt nicht.

Es wird gemeckert es wird vermutet,aber keiner bringt es zu 

dem, der für Abhilfe sorgen kann.  WARUMM ???

Peter Doppler

Pedro-Design

Dr. Bilcik-Gasse 13a

A-3100 St.Pölten

Tel. +43(0)664 1949544

office@pedro-design.at

www.-p

Bild von Bernd.H

In diesem Thread hat noch keiner gemeckert außer vielleicht Dir jetzt Peter, sondern hier werden glücklicherweise sachlich Fakten ausgetauscht und diskutiert!

Wenn man nicht drüber redet gibt es auch keine Lösung!!

 

Wie du schon geschrieben hast, ein Ersatzteil gekauft und es passt nicht. Das ist meiner Meinung nach wirklich schon belastend genug!! Quasi blöd gelaufen. Findest du nicht auch?

Die Aufforderung den fertigen Wagen (bei dem das Problem ja längst beseitigt ist) jetzt ein weiteres mal auf unbestimmte Zeit funktionsunfähig zu zerlegen und seine Teile durch die Gegend zu schicken damit sie anderswo widerum ein weiteres mal inspiziert werden können, empfinde ich gelinde gesagt als eine heftige "Forderung", denn für das aufgezeigte Problem kann ich absolut rein gar nichts!!!! (Ich bin nicht Auslöser, ich bin Betroffener)

Ich wollte mit dem Thread hier nur anderen helfen die vor dem gleichen Problem stehen, mehr nicht. Hätte ich man lieber  gar nichts geschrieben und gesagt und das Problem gar nicht erst angesprochen, ich hätte mir viel Ärger erspart, wirklich !!

 

Eine Begründung aber mit schreienden Großbuchstaben einzufordern wie durch dich Peter empfinde ich (wirklich sehr diplomatisch formuliert(!) als sehr unpassend ! Schreibt dir jemand vor was du mit deinem Wagen zu machen hast??

 

P.S.

Für Abhilfe muss sowieso letztendlich immer jeder selber sorgen, das kann niemand aus der Ferne erledigen.

Hier können aber Tips zur Abhilfe gegeben werden und wurden es ja auch schon.

Für eine längerfristige Klärung wurden hier schon sehr viele Fakten zusammen getragen.

Meine Mithilfe habe ich dabei mehr als einmal angeboten mit Bildern, ermittelten Maßen, Videos und Telefonaten, Gesprächen etc. etc. nicht zuletzt mit den Beiträgen hier im Thread, anscheinend alles total umsonst?

Das hätte ich mir anscheinend echt sparen können.

 

Meinen mühselig komplettierten Wagen zerlege ich jetzt aber NICHT AUCH NOCH wieder, so wie es hier mehrfach geradezu selbstverständlich eingefordert wird und das muss auch mal einfach so akzeptiert werden!!... ok ?

 

Danke

 

Bernd, der echt ganz schön stinkig (und auch ziemlich enttäuscht) ist

 

Bild von Christian von Klösterlein

 

Ich freue mich über die Diskussion

Aber bitte sachlich bleiben, keine persönlichen Reaktionen etc.

Verstehen wir uns?

 

Mein Motto: Original ist schön, man muß es aber nicht übertreiben

 

Christian von Klösterlein

- Ro 80 Club International -

Internationale Kontakte

 

Hallo

da ich kommende Woche meinen RO mit neuem Bilstein Dämpfern ausrüsten möchte, wollte ich Fragen ob dieses Problem mittlerweile "erledigt" ist? Gab es eine Lösung und ist die schon in die Lieferung jetzt "eingeflossen"

oder muss ich noch irgendwas besorgen/beachten für dein Einbau?

Danke für eine kurze Info

MfG

Z.

Bild von Bernd.H

Hallo Zentac, in seltenen Fällen scheint meiner Meinung nach ein nicht tief genug geschnittenes Innengewinde innerhalb des Rohres des Federbeingehäuses dazu zu führen das der Stoßdämpfereinsatz nicht tief genug in das Federbeingehäuse hinein geschraubt werden kann. Das Ergebnis ist ein schlackernder Stoßdämpfereinsatz trotz angeknallter Befestigung.

Ich habe das Problem beseitigt indem ich in das Federbeingehäuse unten ein bzw. zwei dicke, vom Durchmesser passende, M20 Unterlegscheiben eingelegt habe auf die sich der Stoßdämpfereinsatz beim festziehen dann abstützt.

Der Stoßdämpfereinsatz sitzt fest und es schlackert nichts mehr.

Ich persönlich habe nur von zwei Fällen ausser meinem eigenen erfahren bei denen dieses "Problem" ebenfalls auftrat und das bei vermutlich hunderten ausgelieferten Dämpfereinsätzen. Gut, auch nicht jeder wird hier überhaupt solche Probleme kund tun... aber trotzdem.

Insofern hast du gute Chancen das es bei dir gar nicht auftreten wird.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von Guido

Mir fällt gerade ein :   Bei einem Freund hatte ich die Stoßdämpfer auch eingebaut. 

Eine gute Werkstatt hatte mir geraten, unbedingt in das Federbein zwischen Dämpfereinsatz und Federbeingehäuse 100%igen Frostschutz (Glysantin) einzufüllen, damit a. Kondenswasser nicht auftreten kann und b. keine Klappergeräusche eintreten können. Das habe ich dann auch einfach getan. Somit weiß ich natürlich auch nicht, ob die Einsatzlänge gepaßt hat. Aber es klappert nicht.

Vielleicht kann ja jemand den Tipp bestätigen?!?

 

Es muß nicht alles original sein !

Bild von Andreas Meyer

Hallo,

 

meines Erachtens wurden die Verschlussschrauben nicht tief genug eingeschraubt, so dass die Patrone im Gehäuse Luft hatte, was zu lauten Klappergeräuschen führt. Wenn ich die Zahl der Reklamationen mit den Verkaufszahlen zusammen betrachte, ist dieses Problem bei geschätzt 5% der verkauften Patronen aufgetreten. Ein Clubkamerad war so nett, mit seinem Auto mit diesem Symptom zu mir zu kommen. In dem Fall konnte ich die Verschlussschraube des betroffenen Dämpfers eine viertel Umdrehung nachziehen und das Klappern war weg...

Möglicherweise hat sich die Patrone im Gehäuse auch gesetzt, so dass das Klappern erst nach kurzer Fahrstrecke aufgetreten ist...

Ich möchte nicht ausschließen, dass es vielleicht auch Dämpfergehäuse gibt, bei denen das Gewinde nicht tief genug ist. Den Fall hatte ich selbst aber noch nicht und ich habe schon etliche Sätze verbaut.

 

Rotierende Grüße

Andreas

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Bild von Bernd.H

"...meines Erachtens wurden die Verschlussschrauben nicht tief genug eingeschraubt, so dass die Patrone im Gehäuse Luft hatte, was zu lauten Klappergeräuschen führt..."

 

Nein ganz so einfach war es dann doch (zumindest in meinem Fall) leider nicht. Wie ich dir auch schon damals am Telefon berichtet hatte war die Verschlusschraube bei mir schon bis zum Anschlag in das Gewinde in der Rohrhülse eingeschraubt! Ich hätte es auch lieber so gehabt das ich ganz einfach nur noch 1/4 Umdrehung hätte weiter festziehen müssen und dann wäre alles gut gewesen, so wie du es ja in einem Fall korrigieren konntest.

Dann hätte ich auch hier im Forum nicht extra wegen dieser Sache nachfragen brauchen...

 

Nach dem Anknallen der Verschlussschraube fehlten in meinem Fall noch ca. 3mm damit der Stoßdämpfeinsatz im Inneren des Gehäuses Bodenberührung bekommen hätte, das entspricht viel mehr als 1/4 Umdrehungen der Verschlussschraube.

 

Ich vermute auch das das Gewinde in den Stoßdämpfergehäusen bei denen so etwas auftritt mind. um diese 2 Gewindegänge zu kurz eingeschnitten wurde.

Das das Problem bisher so selten aufgetreten ist empfinde ich als beruhigend.

Ich möchte aber auch nicht ausschließen das Leute die Schraube bei der Montage einfach angeknallt haben und fertig, ohne danach überprüft zu haben ob der Einsatz im Inneren dabei wirklich spielfrei Kontakt bekommen hat. Ich tat es glücklicherweise.

 

Wie oben beschrieben war die Lösung für mich dann letztendlich sehr einfach.

 

Grüße

 

Bernd

 

 

 

Bild von Andreas Meyer

Bernd.H schrieb:

 

Ich möchte aber auch nicht ausschließen das Leute die Schraube bei der Montage angeknallt haben und fertig, ohne danach überprüft zu haben ob der Einsatz im Inneren wirklich spielfrei Kontakt bekommen hat. Ich tat es glücklicherweise.

 

 

Das wird sicher so sein. Aber nur ein minimales Spiel führt zu derartig lauten Klappergeräuschen, damit fährt man freiwillig keine 500m. Wie oben beschrieben, war jemand mit diesem Problem bei mir. Das Klappern war derart laut, das würde jeder sofort reklamieren. Aber in dem Fall war es mit Nachziehen erledigt. Und das war auch nur auf einer Seite.

 

Leider war bisher niemand von denen, bei denen Nachziehen nicht gereicht hat, bereit mir sein Federbein zur Überprüfung zu schicken.

 

Rotierende Grüße

Andreas Meyer

 

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik