Ölsorten

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Hallo liebes Forum und Clubmitglieder,

 

ich bin noch relativ neu im Forum und der Ro80 Welt. Allerdings stellt sich mir die Frage, welches Motoröl oder Sorte für den Ro am besten ist.
Ich weiß, dass es dafür keine exakte Antwort gibt und auch schon Forenbeiträge. Allerdings werde ich aus diesen nicht ganz schlau. 

Über eine nette Empfehlung und oder Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.

 

Verzeiht meine eventuell dumm erscheinende Frage und bleibt Gesund.

Liebe Grüße
Emil G.

Bild von Andreas Meyer

Hallo Emil,

die meisten fahren 15W40, damit läuft der Ro völlig problemlos.

Viele Grüße
Andreas

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Bild von Tilmann Karl

Hallo Emil,
 

wie Andreas schreibt ist ein 15W40 oder 10W40 Öl am besten geeignet. Aschearmes Öl kann von Vorteil sein.  

Die Ölqualität ist von allen Ölen mehr als ausreichend, auch von "No Name". Ich fahre meist günstigeres Öl aus dem Baumarkt oder Internet. Auf Spezialöle und Zusäze würde ich verzichten. 

 

Grüße

Tilmann Karl

69-padmagrün

 

Bild von LCR

Hallo zusammen,

 

ich habe heute noch "Restbestände" (max. 4 Jahre alt) ungeöffneter Öldosen für den Ro80 meines Vaters gefunden: 5W40 SL und 15W40.

 

Ich selbst hatte bisher immer an Tankstellen 10W40 gekauft.

 

Was haltet Ihr von dem 5W40?

Bild von Sascha Scheben

Hallo Lars!

5W40 halte ich für zu dünn, zudem es sich um ein vollsynthetisches oder zumindest Synthese-Technologie Öl handeln wird, mit unbekannter Wirkung auf Dichtungen und Schläuche. Was bei Fragen zum Öl immer gilt: Die Einen sagen so, die Anderen so.

 

Alleinig auf die Viskosität abgestellt, so habe ich auch anfänglich meine Reste 5W30 und 0W40 im Ro "verarbeitet", hierbei die Viskosität allerdings mit einer 1 : 1 Mischung mit SAE30 herab gesetzt. Ebenso scheiden sich auch hier die Geister, von "verschiedene Sorten nicht mischen" bis "so lange genug drin ist, ist die Sorte egal".

 

Also Probieren und Studieren, oder es verschenken!

Sascha Scheben, Euskirchen

No Rotor, no Motor! (Hast Du einen Ro-Rotor, hast Du einen ZündTRAFO!)

Moin Ihr,
ich habe SAE 30 Motoröl in der Ölwanne für den Motor und den Wandler und halbsynthetisches Zweitaktöl für die Dichtleisten, dass ich eins zu hundert dem Benzin beimische.
Mit Zweitaktöl bleiben die Kerzen metallisch blank und mit normalen Öl aus der Wanne und Öldosierpumpe waren die immer mit einer Ruß Schicht versehen.

Mein Ro80 hat Atomantrieb!

Bild von Imploder

Was mich da immer schon interessiert hat:
 

Was braucht der RO an Öl bei dieser Getrenntschmierung?
Bei 0,8 Liter pro 80 Liter Tank und einem Verbrauch von 13 Litern sind das grob 1.25 Liter Öl pro 1000 km.

Allgemein lese ich immer von einem gesamten Ölverbrauch von  1,5 Litern / 1000 km.
Das würde bedeuten, dass nur 0,25 Liter Motoröl pro 1000 km über die Kolbendichtungen in den Brennraum gelangen.

 

Dann verbrennt ja wirklich ein Großteil des Öls durch die Beimengung zum Kraftstoff.

Liege ich hier ungefähr richtig? Oder dosiert die Dosierpumpe weniger als 1:100?

Eeeigentlich sollte gar kein Öl in die Brennnräume Stickern, dass ist aber wohl nur beim ganz neuen Motor der Fall.
Mein 1:100 Gemisch ist eigentlich zu fett, die Öldosierpumpe kommt wohl auf nur 1:125.
Jemand hat vor Jahren von mir eine originale Öldosierpumpe bekommen die der so umbauen wollte, dass sie Zweitaktöl aus einem externen Tank ansaugt und das wie original dem Benzin vor dem Vergaser im originalen Mischungsverhältnis beimengt.
Hat er aber bis jetzt nicht gemacht, nun mische ich immer noch selber beim Tanken zu.
Ist aber problemlos, ich Tanke immer 50 Liter reines Benzin und kippe vorher 0,5 Liter Zweitaktöl in den Tank. Und gut!

Mein Ro80 hat Atomantrieb!

Bild von Matthias vom Bodensee

Was mich beim Ro80 an der Öldosierung bissel stört ist, dass die gaspedalabhängig funktioniert. Fährt man aber den Berg hoch mit Vollgas und mittlerer Drehzahl haut die Pumpe trotzdem die volle Menge durch.

Da war DKW beim 1000S schon schlauer. Die haben von anfänglich Mischungsschmierung auf Getrenntschmierung umgestellt und die Pumpe so konstruiert, dass die drehzahlabhängig die Dosierung hoch fährt und nicht abhängig von der Gaspedalstellung. Die Pumpe war direkt am separaten Öltank angeflanscht und die Pumpe selber wurde über eine Keilriemenscheibe angetrieben mit Kurbelwellendrehzahl.

Aber die dürfte für den Ro80 nicht geeignet sein, da die Pumpe bei Vollgas auf 1:40-1:50 anfettet.

 

schöne Grüße

Matthias

Bild von BW1980

Hallo, ich habe folgende Erfahrungen mit einer Getrenntschierung gemacht. Hatte über die Batterie
Einen Öltank gebaut. Ölpumpe zum Motor Ölkreis -lauf dichtgemacht und zulauf von außen ange -bracht. Da der Motor erst 500km gelaufen hatte war ich guter Dinge...aber mach ein paar Tagen fing er morgens an zu qualmen wie ein Nebel -werfer. Am Ende stellt sich heraus das das dünne
Syn. Zweitaktöl durch die Öldosierpumpe richtung Tank sickerte. Beim Starten wurde diese Öl Benzin Gemisch den Vergasern zugeführt und der Motor qualmte stark. Hatte die Pumpe ausgebaut undübernacht tropfte fast ein Schnapsglas Zweitaktöl durch....das auf eine Woche gerechnet ergaben starken Qualm...
Jetzt ist wieder alles Original und funktioniert einwandfrei.
Gruss Holger

Bild von Sascha Scheben

BW1980 schrieb:
>>>... Jetzt ist wieder alles Original und funktioniert einwandfrei.<<<

Die Ingenieure damals waren ja auch nicht ganz dumm. Original, in gutem Zustand, funktioniert eben einwandfrei.

Sascha Scheben, Euskirchen

No Rotor, no Motor! (Hast Du einen Ro-Rotor, hast Du einen ZündTRAFO!)

Bild von BW1980

Hallo Sascha, trotzdem wird an dem Problem weiter gearbeitet. Weiter Entwicklung macht spaß...Gruss Holger

Bild von Sascha Scheben

Nicht alles sooo ernst nehmen Holger!

Sascha Scheben, Euskirchen

No Rotor, no Motor! (Hast Du einen Ro-Rotor, hast Du einen ZündTRAFO!)

Bild von Imploder

Ich glaube, das Mischen im Tank ist fast die beste Methode, ein gleichmäßiges Gemisch hinzubekommen.
Eine Umschaltung auf die Dosierpumpe müsste aber für den Notfall möglich gemacht werden.
Mal sehen, wie ich das lösen werde...

Das ist bei meinem Umbau ganz einfach:
Weil ich ja nur das Ölrohr zwischen den Benzin und Öldosierpumpen abgebaut und die Öffnungen verschraubt habe, kann ich das ganze mit ein Paar Handgriffen rückbauen.

Mein Ro80 hat Atomantrieb!

Bild von Guido

In allen meinen Wankelmotoren ( RO, RX7, RX8, 871er-Motore, Herkules, Suzuki, Rasenmäher, ) fahre ich alles serienmäßig.

Um ganz sicher zu gehen, gebe ich dem Benzin zusätzlich immer vollsynthetisches 2-Takt-Öl (selbstmischend) im Verhältnis 1:200 bei. Schmierungsprobleme hatte ich bei sachgemäßer Verwendung noch nie !  Aber, wie schon hier gesagt, sollte bei ordnungsgemäßem Zustand des Fahrzeuges die Schmierung immer ausreichend sein.

Aber ich bin und fahre halt ab und zu nicht ordnungsgemäß und gehe so sicherer auf die Bahn !  :-)

 

 

Es muß nicht alles original sein !

Bild von Imploder

Ich will halt nur soviel Öl wie nötig verbrennen, darum mein Gedanke zur Beimischung zum Kraftstoff. Dann stimmt es immer.

Dann kommt meine alte Frage auf, was denn eigentlich nötig ist, mein 1:100 ist ja viel zu fett...
Von Mathe gibt es einen Zusatz, den man "pur" 1:1000 fahren kann. Angeblich, wer probierts aus?
Ich jedenfalls nicht, fahre dieses Additiv aber 1:1000 zusätzlich im Zweitaktöl.
Ich glaube, daß die originale Mische mit 1:125 schon reichlich ist und werde mal irgendwann 1:150 ausprobieren, nur woran merke ich das es zu mager ist?

Mein Ro80 hat Atomantrieb!

Bild von BW1980

Hallo Arne, ich würde sagen die Leistung läßt nach...zwangsweise höherer Verschleiss...