Relais für die HKZ nachrüsten

Guten Abend in die Runde,
ich habe um den Zündanlaßschalter zu entlasten in das Kabel vom Zündschloss zur HKZ ein Relais eingebaut und mit einer direkten Zuführung von Arbeitsstrom von der Klemme 30 am Magnetschalter einen besonders kurzen Weg zur HKZ geschaffen.
Funzt auch erst prima, nur geht der Motor nach abstellen der Zündung am Zündschloss nicht mehr aus, er läuft auch noch weiter wenn alle Sicherungen raus sind und und alle Kabel am Zündschloss abgezogen wurden!
Ich habe verschiedene Relais versucht, daran liegt es nicht.
Einer unserer Gutachter meinte, daß es mit der Kontrollleuchte für den Generator zu tun haben könnte...
Was ist zu tun, einen zusätzlichen Schalter will ich nicht einbauen und auf das Relais will ich auch nicht mehr verzichten.

Bild von TERTIA

Hallo Herr Kunstmann,

 

als erstes darf keine LED in der Ladekontrolllampe verbaut sein!

Als zweites, wenn eine Glühlampe verbaut ist, dann muss die vorgeschriebene Leistung oder mehr verbaut sein!

Es ist von Vorteil, wenn das Kraftstoffpumpenrelais verbaut ist!

 

Unwahrscheinlich, aber möglich, Übergangswiderstände zur Ladekontrolllampe.

 

Wenn alles nicht hilft, muss eine Diode ins Kombiinstrument eingelötet werden.

 

Falls Sie vorhaben auch die Anlasserstellung am Zündschloss mit einem Relais zu entlasten, dann ist eine Diode am Zündschloss Zwingend notwendig!

 

Beide Verbesserungen am Zündschloss laufen in meinem RO 80 schon seit vielen Jahren problemlos.

 

Grüße aus Thüringen

Andreas

Bild von Tilmann Karl

Hallo zusammen,

warum darf ich keine LED als Ladekontrollleuchte verwenden? Hängt das mit dem Erregerstrom zusammen?

Ich hatte probeweise eine LED drin, ohne Probleme.

Allein aus Sicherheitsgründen sollte man die HKZ separat absichern, original ist sie nicht abgesichert.

 

Grüße

Tilmann Karl

69-padmagrün

 

Besten Dank für die schnellen Antworten.
Meiner hat das originale Benzinpumpenrelais allerdings mit einer Benzinpumpe von Hardi und für den Magnetschalter des Anlassers habe ich vor Jahren auch ein Relais verbaut.
Das Birnchen für die Generatorlampe hat die originalen
1,2 Watt.
Wo müsste ich denn eine Diode einlöten und welche oder genügt ein Birnchen mit wie viel Watt?

Mein Ro80 hat Atomantrieb!

Bild von Imploder

Das Problem ist wohl der Haltestrom des Relais.
Dieser ist so niedrig (einige Milliampere), dass es sich diesen über Umwege holt.

 

https://nsu-ro80-club.de/infoblaetter/Stromlaufplan_NSU_Ro_80_Sittig_11.jpg

Sofern ich den Schaltplan in etwa verstehe, hängt am Zündschloss bei Entfernen aller Sicherungen noch einiges parallel drauf. Da ist es schon möglich, dass dich das Relais irgendwoher seinen Haltestrom holt.
Hier hilft dann der Einbau der entsprechenden Dioden wie hier schon erwähnt. Es wäre noch interessant, wo diese genau hin müssen und welcher Typ verwendet werden sollte.

Bild von Tilmann Karl

Der Sinn des Relais leuchtet mir bei der HKZ nicht ganz ein.

Die Leistung der HKZ ist nicht allzu groß.

 

 

 

Grüße

Tilmann Karl

69-padmagrün

 

Bild von Ralf

Die HKZ braucht im Mittel kaum Strom. Davon muss man das Zündschloss nicht entlasten.

Klar, wenn es wegen der Stromspitzen zum Zündzetpunkt mit der Stromversorgung hapert, kann ein defekter Kontakt im Zündschloss der Grund sein. Da darf natürlich kein unnormaler Übergangswiderstand bestehen.

-> Fahrzeug original lassen und Zündkontaktschalter in Ordnung bringen/tauschen! Keine zusätzlichen Fehlerquellen ins System bringen, die gar nicht notwendig sind.

Bild von Imploder

Das sehe ich auch so. Die Kontakte gehen eher wegen der mechanischen Abnutzung kaputt, unabhängig vom fließenden Strom.
Allerdings könnte man ja auch das gesamte Zündschloss mit einem bzw. zwei (auch den Magnetschalter) Relais entlasten. Dann sollte das Problem auch behoben sein und es wäre eine wirkliche Verbesserung.

Bild von TERTIA

Hallo,

 

wenn bei laufenden Motor die Zündung ausgeschaltet wird, dann befindet sich Ladekontrolllampe als LED und die zusätzlich Relaispule in Reihe zur Masse. Da die LED viel hochohmiger ist als die Relaisspule fällt auch die meiste Spannung über die Relaisspule ab und somit kann der geringe Haltestrom fließen. Wenn in die Ladekontrollampe eine Glühlampe eingebaut ist, dann ist das Widerstandsverhältnis genau umgedreht.

Wenn das Kraftstoffpumpenrelais verbaut ist, kann eine LED als Ladekontrolllampe funktionieren.

 

Die funktionstüchtige HKZ zieht bei jedem schließen des Unterbrechers für 1-2 ms 12A, die 12 A benötigt die HKZ zum Aufladen der Speicherdrossel unbedingt( nur 8-polig)! Kann man nur mit dem Osszi messen!

Gibt es Übergangswiderstände an Kontaktstellen (Zündschloss/ Kabel/ Stecker usw.), dann wir die Stromflanke flacher und die !2A können nicht in der kurzen Zeit fließen. Oder anders ausgedrückt, bein nur 1Ohm zusäztlich Widerstand in der Versorgung, dann sind 12V weg!

Ein Relais mit dicken kurzen Kabeln kann auf keinen Fall Schaden und ist sogar zu empfehlen! 

Ich habe an meine Prüfüplatz Abblockkondensatoren 2x10000µF obwohl ich eine 20A Spannungsversorgung habe!

 

Gruß Andreas

Bild von Tilmann Karl

Hallo,

 

ich habe kein Kraftstoffpumpenrelais, da Baujahr 69. Die LED funktioniert bei mir genauso wie die Glühlampe vorher.

In diesem Fall hast Du aber Recht, dass es daran liegen kann. 

 

Ich sehe den Sinn eines Relais zum Beispiel bei den alten Scheinwerfer, da hier der Stromverlauf ungünstig über viele Schalter ist...

Ich habe soagr 2 HKZ verbaut und mit "original" keine Probleme. 

Wie Ralf schon schrieb, sollte man sich bei einem heißen Zündschloss Gedanken machen.

Denn heiß wird auch im originalen Zustand nichts...

 

 

Grüße

Tilmann Karl

69-padmagrün

 

Bild von Imploder

Tilmann Karl schrieb:

Ich habe soagr 2 HKZ verbaut und mit "original" keine Probleme.

 

 

Die laden aber nicht zur gleichen Zeit. Deshalb wird der Maximalstrom über das Zündschloss (zum Glück) nicht größer.

Bild von Tilmann Karl

Klar laden die zur gleichen Zeit
Die 8A Sicherung ist auch noch nie rausgeflogen. Warum sollte sie auch.

 

Grüße

Tilmann Karl

69-padmagrün

 

Bild von Andreas Meyer

Vollkommen richtig. Beide HKZ erhalten den Impuls vom gleichen Unterbrecher und arbeiten somit vollkommen synchron. Eine ist für die untere Kerze zuständig, die andere für die obere. Beide Kerzen zünden gleichzeitig.

 

Bei meinen "4-Kerzern" werden beide HKZ mit einem Kabel vom Zündschloss angesteuert, in dem einen Kabel ist eine 8A Sicherung, die ist noch nie rausgeflogen... Ich kann den Sinn eines Relais in dieser Zuleitung jetzt auch nicht erkennen. Das Nachrüsten einer Sicherung ist hingegen durchaus sinnvoll, es gab schon einige HKZ, die durch einen Defekt einen Kurzschluss verursacht haben... Der 2-Kerzer geht ja dann wenigstens aus, aber der 4-Kerzer läuft auf der anderen HKZ weiter...

 

Rotierende Grüße
Andreas

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Bild von Imploder

Oh, das muss ich mir nochmal zu Gemüte führen. Ist alles sehr interessant.

Nachtrag:
 

Jetzt weiß ich, wo mein Gedankenfehler war.
Der 4-Kerzer hat an der Verteilerkappe ja zwei Eingänge für die Hochspannung.
Dann funktioniert das mit den zwei HKZ und zwei Zündtrafos.

Bild von Talheim

Andere Frage:

Sollte man einmal wegen defektem Zündschloss in der Prärie liegen bleiben, welche Kabel muss ich kurzschließen, damit ich notdürftig wieder nach Hause komme? Zeichnung?

Arne aus Talheim

Bild von BW1980

Hallo, Klemme 30 (Dauerplus) mit Klemme 15 (geschaltes Plus) Verbinden. Das Kabel zur HKZ natürlich auch.Jetzt Klemme 50 zum Starten an die beiden verbunden Kabel halten... Er startet. Jetzt das Kabel Klemme 50 sichern das es während der fahrt nicht mit den anderen kabeln in kontakt kommt. Sonst fegt der Anlasser rein...nicht gut

Wie im bösen Film..

Gruss Holger

Bild von Talheim

Ich habe mir den Schaltplan  jetzt nicht angeschaut,

das heisst also in der Praxis bei Nacht und Nebel und wenig Sicht auf das Zündschloss:

Alle Kabel vom Zündschloss abziehen, verbinden bis der Motor startet und dann das Anlasserkabel wieder trennen?

(oder haben die Kabel typische Farben?)

Arne aus Talheim

Bild von Tilmann Karl

Noch besser: immer ein Zündkontaktschloss dabei haben.

 

Grüße

Tilmann Karl

69-padmagrün

 

Bild von Guido

Daß jemand wegen einem Zündschloß-Defekt irgendwo liegen geblieben ist, habe ich noch nie gehört.  

Dabei (unter der Rücksitzbank) haben sollte man (so denke ich) bei weiteren Fahrten RO-80-typische Teile, wie Wasserpumpe, Anlasser, HKZ; Antriebswelle, Verteilerfinger, Zündkerze. 

Mehr fällt mir jetzt nicht ein, da mir noch nie was Anderes defekt wurde, das man nicht überall reparieren kann.

 

Es muß nicht alles original sein !

Bild von Imploder

Am Karmann ist mir das tatsächlich passiert. Von einem Tag auf den anderen abgebrannt.
Heimfahrt mit Taxi. Am nächsten Tag mein eigenes Auto auf einem öffentlichen Parkplatz kurzgeschlossen...keinen hat es gestört, keine Nachfrage, nichts.

Bei der Wiederinbetriebnahme des RO-Motors habe ich dessen Zündschloss deswegen vorsorglich zerlegt und begutachtet. Leichte Verschleißspuren waren zu erkennen, aber nichts Gravierendes. Mit gesäuberten Kontakten und neu gefettet sollte es noch eine Zeit lang halten.
Toll am RO sind die einfach draufgesteckten Kabelschuhe und das Fehlen einer Verkleidung der Anschlüsse.
Toll für Diebe, und toll für den Ernstfall, wie man es nimmt.

Bild von kathi 80

Unterbrecherkontakt ist noch sinnvoll. Ist mir bei Tempo 170 auf der linken Spur um die Ohren geflogen... Verteilerkappe und ein Zündkabel sind auch gut. Des weiteren habe ich noch die Abschaltrelais dabei und Sicherungen. Telefonnummern von Clubkameraden ist auch nicht verkehrt ;-) Reservekanister hab ich auch schon mal gebraucht. Abschleppstange, eine Decke und einen Blaumann, Taschenlampe, Radkreuz, Wagenheber, und und und und und und ;-)

Gruß Stefan und Kathi Klein,

75er, tiefseegrün, AHK, eSSD,Echtleder

Eine Kerze mitnehmen !

Eine brennende Kerze heizt einen ganzen Auto - Innenraum, wenn man mal wegen einer Vollsperrung der Autobahn

5 Stunden im Winter im Stau steht.

Bild von TERTIA

Hallo Guido,

 

bei den mitzunehmenden Ersatzteilen im RO 80, ist da eine Antriebswelle wirklich zu empfehlen?

 

Gruß Andreas

Bild von Tilmann Karl

Hallo,

bei mir sind im letzten Urlaub mit Wohnwagen tatsächlich beide Antriebswellen kaputt gegangen.
Eine Seite habe ich vor Ort gewechselt. Die andere Seite erst daheim. Die Rückfahrt war jetzt nicht so schön.

 

Grüße

Tilmann Karl

69-padmagrün

 

Bild von frankde

Hallo, Ro80-Freunde,

fast zeitgleich zu Arne Kunstmann haben wir an meinem Ro80 Gleiches gemacht. Nachdem ich mit meinem Ro seit 1999 fünfmal Total-Ausfall hatte, zweimal von den Gelben Engeln aufgeladen und dreimal privat abgeschleppt wurde, inzwischen Verteiler, Zündgeschirr, Unterbrecher, Kerzen, HKZ etc. ohne Erfolg gewechselt habe, habe ich mich mit einem Freund (Elektronik-Experte) auf die Suche nach dem Zündungswurm gemacht. Der Ersatz der Zuleitungen 1 und 2 von HKZ zum Zündtrafo brachte einen Teilerfolg (Ausfall nur noch bei Drehzahlen über 2.800). Dann haben wir Spannung und Strom von Batterie über die verschiedenen Schnittstellen zur HKZ untersucht. Ohne (elektrische) Last kamen von den 12,1V der Batterie noch 11,9V an der HKZ an. Wir fanden aber im Internet (HKZ wurde auch im Porsche 911 verbaut) dass die HKZ - wenn auch nur kurzzeitig - fette Ströme bis ca. 12 A braucht. Mit den vorhandenen Bordmitteln meines Experten simulierten wir eine Last, die 6 A verlangte und siehe da, an der HKZ kamen nur noch 10,4V an!

Wir haben nicht lange rumgetan, um den Spannungsverlust auf dem langen Weg von Batterie zur HKZ aufzuspüren, sondern eine direkte Leitung von der Batterie über ein Relais zur HKZ gelegt, so dass der (magere) Strom über das Zündanlassschloss nur noch das Relais steuert. Und siehe da: auch unter 6 A Last kamen 11,8V an der HKZ an und die ersten problemlosen 150km konnten vor der Winterpause zurückgelegt werden.

Natürlich glauben wir, dass es in anderen Ro auch ohne diese VMaßnahmen geht, aber eins stimmt wohl nicht, nämlich dass ja gar keine so großen Ströme fließen, weil bisher 8-Ampere-Sicherungen "nicht geflogen sind". Das ist auch erklärlich. Wir wissen aus der guten alten Haus/Radio/Auto-Elektrik, dass es träge und flinke Sicherungen gibt. Aber selbst die flinkesten davon sind immer noch zu lahm, für nur kurzzeitig auftretende Stromstärken-Spitzen. Das erklärt auch, dass nichts warm wird, weil über die Zeit gemittelt nur eine mäßige Energiemenge transportiert wird, aber Lastspitzen, die die HKZ wohl doch braucht, nicht immer durchkommen. Werde im Frühjahr über längere, hoffentlich problemlose Fahrten berichten. Detlef Frank, Erding

 

Bild von Holger

Hallo,

danke für den Bericht. Ich hätte etwas anzumerken: Ein klassischer Bleiakku hat geladen eine Leerlaufspannung ("ohne Last") von 12,8 V. Bei Dir war diese Spannung, wie Du schreibst, 12,1 V. Das ist zu wenig - die Batterie ist kaum geladen oder defekt. (Ggf. nachlesen bei Varta.) Jetzt hast Du die Bedingungen für die HKZ wohl bestmöglich gestaltet und damit gerade eben eine Lösung herbeigeführt. Schadet sicher nicht. Aber wenn die Batterie nicht ersetzt wird (falls beschädigt / verschlissen) oder geladen wird (falls "zufällig" entladen") oder die Lichtmaschine / Generator + Regler repariert wird (falls defekt), dann wirst Du nach meiner Erfahrung morgen wieder Probleme haben. Wenn die Batterie nicht durch langes Stehen oder durch vergessene Verbraucher (Lichtz-Ausschalten vergessen, Radio nicht abgeschaltet, Kriechströme ...) auf die niedrige Leerlaufspannung von 12,1 V entladen wurde, so ist sie nach meiner Erfahrung defekt. Wenn man sie lädt und nach kurzer Zeit wieder so eine niedrige Spannung hat, dann hilft nur eine neue Batterie. Sonst hat man immer wieder Ärger (gerade in der kalten Jahreszeit). Möglicherweise hätte es mit einer intakten, geladenen Batterie gar keine Probleme gegeben.

Falls die Batterie relativ neu ist: das hilft nichts. Bleiakkus sind gelegentlich launisch. Sie können nach 3 oder 10 Jahren ihre gute Funktion aufgeben. Das gibt es m.E. bei teuren und preiswerten Modellen (teilweise abhängig von den Nutzungsbedingungen). Auch gute Batterien kosten so wenig, dass ich bei Auffälligkeiten wechsle bevor ich 3x liegenbleibe. Und Liegenbleiben tut man immer, wenn es gerade gar nicht passt (Murphy).

Grüße

Holger

 

 

Bild von frankde

Hallo,

Holger hat natürlich Recht, die Spannung am Akku sollte ca. 12,8V haben. Hat sie auch wieder, habe eben gemessen. Die vorherigen 12,1V im Stand kamen wohl daher, dass wir vorher so viel ohne Nachladen gefummelt haben. Dennoch: wir haben ja mit unserem Widerstand nur 6 Ampere simulieren können, wenn es aber in der Praxis bis zu 12A sein können (diese Zahl stammt von anderen Anwendern), verdoppelt sich ja der Spannungsabfall und dann bleiben, auch wenn die LIMA mit 13,6 bis 14V dagegen hält, immer noch eher nur 11V oder weniger für die HKZ übrig.

Wie dem auch sei, es ist ein grundsätzlicher Fehler, spannungs- und stromsensible Geräte über viele Meter Kabel plus 3 oder 4 Verbindungsstellen zu speisen. War leider früher aus Kostengründen üblich. Hatte bei einem anderen Oldie (BMW) am Fernlicht dasselbe Problem. Kein Relais sondern Stromlauf Batterie - Steckverbindung - Lichtschalter - Steckverbindung - Scheinwerfer. Da kamen am Scheinwerfer nur 9,6V an, eine Funzel, dafür hat der Lichtschalter dann die Innenraumheizung unterstützt! Da es keine neuen Schalter mehr gibt, musste eine andere Lösung gefunden werden. Ich habe dann ein Relais eingebaut, kurze Leitung mit 12V und Fernlicht "hell wie der lichte Tag" (frei nach Osram). Interessanterweise hatte das Auto beim Abblendlicht ein Relais! Vielleicht war das auch nur für das Abblendlicht vorgeschrieben, wer weiß ...

Grüße, Detlef

Bild von Imploder

Wenn bei 12,1 Volt Bordspannung bei 6A Last nur noch 10,4V an der HKZ ankommen, ist der Gesamtwiderstand in den Leitungen folglich 0,28 Ohm.
Da aber die Bordspannung bei laufendem Motor mindestsns 14,1 V beträgt (Ladeschlussspannung LiMa mit etwas Verlust gerechnet) , kommt in diesem Fall bei 0,28 Ohm Leitungswiderstand immer noch 12,42 Volt an.
Das sollte für die HKZ genügen.

Na supi das meine Frage doch noch eine Diskussion angeregt hat, hier noch mal der Grund für meine Idee, ein Relais ein zu bauen:
1. Ein verschmorter Kontakt im zündanlaß Schalter der meinen Ro ausser Gefecht gesetzt hat zeigt, daß Verschleiß und evtl nachlassende Spannkraft der Kontaktfeder zu Ausfällen führen können. Ein Relais das die HKZ direkt mit Arbeitsstrom versorgt schließt diese Fehlerquelle aus, es kommt auch Dank kürzerer Leitung und weniger Verbinder die volle Stromstärke beim Verbraucher an.
2. Ein sich langsam zersetzender Kontakt lässt nicht nur immer weniger Strom durch, es kann auch zu einem Wackelkontakt kommen, die dadurch entstehenden Stromstöße sind für die HKZ bestimmt nicht sonderlich gesund...

Aber das eigentliche Problem ist immer noch ungelöst, warum läuft der Motor trotz des Abstellens der Zündung munter weiter und was ist dagegen zu tun

Mein Ro80 hat Atomantrieb!